#Umfrage an alle, die verheiratet sind:
Trägst du deinen Ehering?
Und gerne als Kommentar, ob es beide Partnerpersonen gleich oder unterschiedlich handhaben.
Immer
51.2%
Oft
3.3%
Selten
9.8%
Nie
35.8%
Poll ended at .
@freitagvormittag Meine Ehefrau mag ganz generell keine Ringe tragen. Damit machten Eheringe für mich keinen Sinn (es geht ja um Symbolik). Wir haben daher nie welche gehabt.
@SunLocked ihr habt ohne Ringe geheiratet? Hab nie drüber nachgedacht, dass das geht 😄
Habt ihr dafür ein anderes Symbol? Oder liebt ihr euch einfach ohne Symbol? 😉
@freitagvormittag
Ganz ohne. Die Ehe selbst ist ja heute hauptsächlich symbolisch.
@SunLocked für manche auch nur steuerlich relevant 🤭

@freitagvormittag
Mir fällt ein: Wir haben doch ein Symbol; ich habe ihren Familiennamen angenommen.

Persönlich finde ich den gemeinsamen Namen sogar stärker als Ringe.

@SunLocked @freitagvormittag

Mein Mann hat auch meinen Nachnamen angenommen, was meine Schwiegermutter heute noch...🤐

Naja, unser Nachname ist eben auch schön und ja, auch ein Symbol.☺️

@sinchens_ wir haben unsere Nachnamen behalten. Aber weil wir uns einig waren, dass meiner schöner ist, tragen den zumindest die Kinder. Aber ich hätte das auch als sehr unangenehm empfunden, wenn er meinen Namen hätte annehmen wollen. Das ist MEIN Name. Bin ich komisch? @SunLocked @freitagvormittag

@Frau_Ilka @SunLocked @freitagvormittag
Nein, natürlich nicht, es gibt für alles gute Gründe.

Unsere Nachbarn haben auch ihren Nachnamen behalten und die Kinder heißen wie sie.

Warum auch nicht.

(Bei mir war es auch, dass ich an dem Namen hänge und nicht die gleichen Initialen haben wollte, wie meine Schwägerin)

@Frau_Ilka
Ich finde, dass wir heute beinahe an dem Punkt sind, wo jedes Paar jede Namensentscheidung treffen kann, die für sie passt - ohne dafür total schräg angeschaut zu werden. *Das* finde ich schön.

@sinchens_ @freitagvormittag

@SunLocked ja. Ein Punkt, warum ich niemals heiraten wollte: ich wollte meinen Namen nicht aufgeben und das auch nicht von meinem Partner verlangen. Durch die Namensrechtsänderung (wann war das, Anfang der 2000er?), war das plötzlich kein Problem mehr. @sinchens_ @freitagvormittag

@Frau_Ilka @SunLocked @freitagvormittag
Nein, das war 1995 oder 1996.
Mein Neffe ist von 1996 und meine Schwester und mein Schwager haben geheiratet, als meine Schwester hochschwanger war und mein Schwager hat auch unseren Familiennamen angenommen, weil er meinte, der sei schöner als so ein allerwelts Name, den er hatte.

Die waren welche der Ersten wollte ich damit sagen.

@sinchens_ Aber dass jeder seinen Namen behalten kann, das war doch später, oder? @SunLocked @freitagvormittag

@Frau_Ilka @SunLocked @freitagvormittag
Nein, ich meine, das war die gleiche gesetzliche Änderung.

Vor kurzem war noch, dass man sich nicht, wie wir damals, bei der Heirat auf einen Familiennamen einigen mussten.

@sinchens_ hm, ich krieg das jetzt nicht mehr zusammen. 1993, als das große Kind geboren wurde, hätte es auch nach dem Mann heißen können. 2002, beim kleinen Kind, hieß es, wir müssten uns auch, unverheiratet, für einen "Familiennamen" entscheiden, weshalb sie, wie das große Kind, meinen Nachnamen bekam. Geheiratet haben wir 2005, und dann war es kein Problem mehr, dass wir einfach weiterhin so hießen, wie wir seit 35 Jahren hießen @SunLocked @freitagvormittag
@Frau_Ilka @SunLocked @freitagvormittag
Ich glaube, mit den Doppelnamen ging 1996 nicht, nur jeder seinen oder einen.
Und wir haben auch 2008 entscheiden müssen, welches der Familienname wird, wenn wir beide behalten hätten bzw. Mein Mann hat ja seinen Geburtsnamen voran gestellt.
Jetzt können ja sogar Kinder Doppelnamen bekommen.
@sinchens_ ne, ich denke, das war andersrum. Wollte man oder frau ihren Namen bewahren, waren Doppelnamen notwendig. Dass man oder frau auch nach der Heirat weiterhin so heißen kann, wie sie schon immer hieß, war dann neu, aber keine Ahnung, wann das war.
Aber ich erinnere mich an die Tochter einer Freundin meiner Mutter. Die war Medizinerin und heiratete in USA, weil sie da ihren Mädchennamen (schreckliches Wort) behalten konnte und so ihre früheren Publikationen ihr zugeordnet werden konnten.