Urs Egger – „Krokodil“ (2013)

Es gibt Bücher, die bleiben. Sie tragen eigene Stimmen, Erinnerungen an Orte, Körper, Gerüche, Licht und eine bestimmte Zeit in einem Leben. „Krokodil“ war für mich so ein Buch. Ein Geschenk, das mir so viel mehr wert war als Papier. Denn Philippe Djian gehört zu den wenigen Autor:innen, die sich jeder Glättung verweigern, die ihre Figuren nicht retten und genau deshalb so nah an ihnen bleiben. Seine Geschichten sind Zustände von Einsamkeit, Begehren und Kontrollverlust. Dass daraus mal ein deutscher Fernsehfilm wird, habe ich für ein Missverständnis gehalten. Und dann kam Mario Adorf und verschob alles, was ich wusste. (ZDF, Wh.)

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