@ibims #Wero ist aber eben kein US-Amerikanisches Unternehmen, dass versucht #Privacy als #Datenschutz zu verkaufen. Es ist ein europäisches Unternehmen, das der DSGVO unterliegt. Wenn die sagen, dass sie die Daten nur dafür nutzen, die Verbindung zwischen E-Mail-Adresse und Konto herzustellen, dann wird das auch so sein. Immerhin ist Deine Bank auch eine Organisation, die Zugriff auf Dein ganzes Geld hat. Irgendwie vertraust Du der auch, dass das Geld morgen noch da ist und die mit Deinem Bezahlverhalten nichts extra machen.
https://kaffeeringe.de/2026/02/01/privacy-ist-das-us-gegenkonzept-zum-europaeischen-datenschutz/
...gerade deinem letzten Satz würde ich ohne genauesten Blick in deren Datenschutzerklärungen nicht uneingeschränkt unterschreiben. Da ist's mir persönlich dann auch nicht ganz so wichtig, ob US-amerikanisch oder nicht. Klar, wenn geklagt werden muss, dann schon - aber be real....
Ich persönlich verstehe nach wie vor nicht, warum wir in Europa nicht unser SEPA System besser und häufiger einsetzen?
Mittlerweile geht mit einer IBAN und Sofortüberweisung, eventuell mit QR-Code oder Link, der in deiner Banking App geöffnet wird, wahnsinnig viel ohne dass eine weitere Institution/Firma dabei sein muss, die Daten schnüffeln (ähm ... analysieren und pseudonymisiert dein Benutzerempfinden verbessern) könnte.
Hängt natürlich alles von deiner persönlicken Risikobewertung ab und was dir wichtig ist.
@bijram
Ja, #SEPA funktioniert europaweit sehr gut und #Wero ist eigentlich nichts weiter als eine Möglichkeit, SEPA-Sofortüberweisungen an Telefonnummern oder E-Mail Adressen (statt IBAN) zu addressieren. Die passende IBAN für die Überweisung sucht dann Wero raus.
Deshalb geht Wero auch nur, wenn deine Bank mitmacht und in den meisten Fällen ist Wero dann auch direkt in der App der Bank integriert.
Ist halt eine zentrale Stelle, deren man _zusätzlich_ vertrauen muss, dass sie die Daten nicht auswertet, analysiert und weitergibt (eventuell nicht mal vorsätzlich).
Was mir persönlich halt etwas schwer fällt, wenn man auf
https://wero-wallet.eu/de/datenschutzcenter schon mal 21 (!) notwendigen Cookies zustimmen muss, nur um die Datenschutzerklärung lesen zu können.
Dass ettliche Anbieter dieser "notwendigen" Cookies die gleichen sind, die unter Marketing gelistet sind, denen man dann widersprechen kann, liefert einen weiteren schalen Beigeschmack.
Schon klar, das betrifft jetzt "nur" die Wallet von Wero, aber ich seh weder den großen Vorteil gegenüber der direkten Verwendung von IBANs (mittels QR Code) noch werden mögliche Analyse-Bedenken für mich ausgeräumt.
Dass z.B. die Telefonnummern nur gehashed übertragen werden, ist jetzt aus privacy Sicht kein großer Mehrwert (Begrenzter Zahlenraum, Hash-Funktionen bekannt, Rainbow Tables)