Ist "man" für dich männlich konturiert?

#umfrage

Ja, männlich
11.1%
Nein, neutral
88.9%
Poll ended at .
@freitagvormittag Habe für nein gestimmt, aber hätte auch kein Problem damit es durch "mensch" zu ersetzen. Dann stellt sich die Frage nicht.
@nehrka ich benutze die Form mit "mensch" oder "eins" nicht so gerne...
Habe gelesen, es wäre männlich, denn es würden nicht in der weiblichen Form funktionieren, zB.:
"... wenn man seine Periode hat...".
Für mich klingt das aber ganz normal und zutreffend.
@freitagvormittag Das hängt immer davon ab wie viel Bedeutung man einigen Worten gibt. Die ganze Gender-Debatte ist aus meiner Sicht überhitzt. Diejenigen die es wollen, sollen es machen und wer will kann es sein lassen. Mir ist's grundsätzlich egal. Es gibt wesentlich wichtigere Themen für die Gleichberechtigung.
@nehrka ich find's schon wichtig, dass Sprache die Menschen anspricht, die gemeint sind (und nicht nur mitgemeint). Auch wenn ich da nicht perfekt bin. Aber ich will auch nichts unnötig kompliziert machen, wenn niemand einen "Nutzen" davon hat.
@freitagvormittag Beim "Nutzen" bist du am für mich relevanten Punkt. Wie viele Menschen empfinden dieses "mit gemeint" denn genau so? Oder interessiert es viele einfach nicht? Ich weiß es einfach nicht und mir ist noch keine Studie über den Weg gelaufen, die dem Gendern einen substantiellen Nutzen zuschreibt. Ich habe zugegebenermaßen auch nicht intensiv gesucht. 🤷🏻‍♂️
@nehrka Der Nutzen geschlechtergerechter Sprache ist oft unsichtbar für die, die schon mitgemeint sind. "Mir ist noch keine Studie über den Weg gelaufen" ist kein Beleg für fehlende Evidenz. Es ist gut belegt, dass generisches Maskulinum den gedanklichen Einbezug von Frauen messbar reduziert
@freitagvormittag

@Rana Hast du für "Es ist gut belegt, dass generisches Maskulinum den gedanklichen Einbezug von Frauen messbar reduziert" ein paar Links zu passenden Studien? Wenn es so gut messbar ist, sollte es die doch geben.
Ich zweifle ja nicht an, dass es einen Effekt gibt. Ich stelle mir nur die Frage, ob er hinreichend groß ist, so dass der Aufwand, den einige in das Thema stecken, angesichts anderer Themen der Gleichberechtigung, welche viel dringender scheinen, gerechtfertigt ist.

@freitagvormittag

@nehrka
Mir ist eigentlich egal, ob da irgendwas messbar ist. Als Ingenieurin, die als Fachleiterin in Bausitzungen nur Männern gegenüber saß, habe ich irgendwann darauf bestanden, eben Ingenieurin zu sein und nicht Ingenieur (wie ich mich bis dato selbst nannte)
Und heute fühle ich mich respektiert, wenn eins gendert, wobei ich niemanden übel nehme, wenns das nicht tut. Aber ich honoriere gendern
@Rana @freitagvormittag

@inch @nehrka @Rana

ok, das Wort "Nutzen" war von mir etwas schlecht gewählt.
Gendern an sich hat für mich den Nutzen, dass es alle Menschen anspricht. Mir ging es um die unterschiedlichen Formen.
Ich kann sagen: "Liebe alle", "Liebe Kolegin*innen", "Liebe Koleginnen und Kollegen", "Liebe Mitarbeitende". Das ist (für mich) alles inklusiv (= mit Nutzen). Ich wähle dann die Form, die mir dabei am unkompliziertesten erscheint oder am besten gefällt.

@freitagvormittag
Oh, ich denke, dass deine Antwort für mich nicht missverständlich war.
Ich habe bezog mich auf @nehrkas Beitrag
@nehrka @Rana