„Im #Grundgesetz, Artikel 4, Absatz 3, heißt es: „Niemand darf gegen sein Gewissen zum #Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.““

„Aber auch alle anderen, bis unter 60-jährigen, können jederzeit verweigern. Wenn der Bundestag mit einer Zweidrittelmehrheit den Spannungs- oder Verteidigungsfall ausruft, könnte die Bundeswehr schließlich alle 18- bis 60-jährigen Männer einziehen.“

Das sind ja noch zwei Jahre. Ich sollte wohl doch noch verweigern.

#Kriegsdienstverweigerung

https://www.taz.de/!6167908

Kriegsdienstverweigerung: Wie man am besten vorgeht, wenn man nicht zum Bund will

Wer unter keinen Umständen zur Bundeswehr möchte, hat gute Chancen auf eine Kriegsdienstverweigerung. Doch die Begründung muss gut überlegt sein.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
@stefanmuelller Vor dem Hintergrund des eigenen Lebensweges dürfte meine Verweigerung mit 18, sollte sie archiviert sein, trotzdem nicht mehr gelten, oder?!

@JensB

Wenn du eine Anerkennung als KDV hast, dürfte die weiter gelten.

Falls nicht - also wäre ich betroffen, würde ICH jetzt einen Antrag stellen bzw. auf Bearbeitung eines Jahrzehntealten drängen. Die Regeln werden nämlich perspektivisch sicher nicht gelockert, erst recht nicht im V-Fall.

@stefanmuelller

@JensB

Das ging westlich des antifaschistischen Schutzwalls nur mit Anerkennung. Östlich- wenig Ahnung, die dafür grausig.

@stefanmuelller

@Saupreiss @stefanmuelller Mitte der 90er den ganz normalen Dienstweg

@Saupreiss

Im Osten gab es Bausoldaten. Mit Uniform. In der Kaserne. Man baute Raketenstellungen und so. Aber ohne Waffe. Danach stand einem die Welt offen. Als Friedhofsgärtner, Heizer oder Schäfer. Theologie konnte man wohl noch studieren.

Totalverweigerung -> Knast.

@JensB

@stefanmuelller

Das meinte ich mit gruselig und entspricht meinem Kenntnisstand.

Knast bekam man im Westen als Totalverweigerer auch, wenn auch kaum vergleichbar. (Und man mit der Schaffung des Zivildienstes natürlich die Motivation für totale KDV entsprechend senken konnte).

@JensB