Im SPIEGEL 12 / 2026 behauptete Vermögensberater Nikolaus Braun auf S. 79: „Unser Umgang mit Geld wird von unbewussten Glaubenssätzen geprägt, die uns oft als Kindern eingebläut worden sind. Wenn man sich das bewusst macht und im besten Fall ein Stück korrigiert, kann man ein gesundes Verhältnis zu Geld entwickeln […] Zum Beispiel ‚Über Geld spricht man nicht‘. Merkwürdigerweise ist diese Unweisheit bei vielen Menschen verbreitet, egal ob sie Geld haben oder nicht.“

Als Religionswissenschaftler mit Bankausbildung beschäftigen mich Brauns Thesen gerade sehr.

Wie siehst Du das? Und könntest Du solche „unbewussten Glaubenssätze“ bei Dir selbst benennen? 🤔💸💡 #Geld #Glauben #Geldglauben #Dialog

@BlumeEvolution So richtige verinnerlichte Glaubenssätze nicht, eher Verhaltensweisen, die äußerste Sparsamkeit nahelegen. Als sich mein Bruder neulich eine Wallbox gekauft hat, meinte er, nach langer Recherche das günstigste Modell für weit unter 200 Euro erworben zu haben - die 30 Euro für ein Zusatzmodul, welches eine App-Steuerung ermöglicht hätte, hat er sich gespart. Braucht er nicht, sagte er. Das ist wohl der Unterschied zu „Ach, was soll der Geiz?“