Im SPIEGEL 12 / 2026 behauptete Vermögensberater Nikolaus Braun auf S. 79: „Unser Umgang mit Geld wird von unbewussten Glaubenssätzen geprägt, die uns oft als Kindern eingebläut worden sind. Wenn man sich das bewusst macht und im besten Fall ein Stück korrigiert, kann man ein gesundes Verhältnis zu Geld entwickeln […] Zum Beispiel ‚Über Geld spricht man nicht‘. Merkwürdigerweise ist diese Unweisheit bei vielen Menschen verbreitet, egal ob sie Geld haben oder nicht.“

Als Religionswissenschaftler mit Bankausbildung beschäftigen mich Brauns Thesen gerade sehr.

Wie siehst Du das? Und könntest Du solche „unbewussten Glaubenssätze“ bei Dir selbst benennen? 🤔💸💡 #Geld #Glauben #Geldglauben #Dialog

@BlumeEvolution
Uns (geb. i.d. 50ern) ging es als Kinder nie schlecht, wir wurden aber sehr sparsam erzogen. Es gab kaum Taschengeld.
Mehrfach ist uns als Erwachsene gesagt, ja vorgeworfen worden, wir würden "unter unserem Stand" leben.
Wir gönnen uns eigentlich alles - inkl. schöner Urlaube, was uns wichtig ist - sind aber jenseits der Lust auf irgendwelche Statussymbole. Manches ist uns zu teuer, obwohl wir es uns leisten können.
Weiterem Geld nachjagen (Aktien etc.) haben wir nie gemacht.