#Autor_innenLeben

Ich bin echt froh, dass ich wieder ganz ohne Zeitdruck schreiben kann. Ich habe mal drei Bücher für einen Verlag geschrieben, da gab es feste Abgabetermine. Ich habe es hinbekommen und habe die Manuskripte auch gern geschrieben, aber ich mochte den Druck dabei nicht. Ich kann nämlich unter Zeitdruck nicht gut arbeiten.
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Und mittlerweile gibt es ja in Teilen der Buchbranche einen immensen Druck für Autorys, möglichst schnell und viel zu schreiben.

Ganz ehrlich, ich würde daran kaputt gehen, bzw. Burnout oder Depressionen bekommen. Ich kenne auch mehrere Autor*innen, die Burnout hatten oder aktuell haben. 😔

Zum Glück werden nun auch Stimmen laut, dass Autor*innen doch bitte wieder mehr Zeit bekommen sollen, um ihre Bücher zu schreiben.

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#Schreibcommunity

@amalia12 Ich habe jetzt jahrelang quasi gar nicht geschrieben. Langsam komme ich wieder rein. Bin sehr froh, dass mir kein Verlag im Nacken sitzt.
@rootsandcalluses @amalia12 Das geht mir genauso und ich schreibe überwiegend Fanfiktions und veröffentliche die auf einer Seite.

@svenja Ich schreibe Romane auf Englisch, meistens Dystopien für Erwachsene und Fantasy, aber hab auch ein Kinderbuch und eine Romanze geschrieben. So wirres Genre-Hopping könnte ich mit Verlag nicht so ohne weiteres. Also verlege ich selbst.

Fanfiction zu was?

@amalia12

@rootsandcalluses @svenja
Rein theoretisch könntest du ja verschiedene Genres bei verschiedenen Verlagen verlegen, Kate.

Es gibt meines Wissens nach keine Verlagsbindung, die dich zwingt, nur bei einem Verlag zu verlegen. Ich schätze auch, das wäre rechtlich gesehen nicht okay.

Ich kenne außerdem einige Autor*innen, die bei verschiedenen Kleinverlagen ihre Bücher veröffentlicht haben, teilweise in Kombi mit Selfpublishing.

@amalia12 @svenja Ich habe mit einem Verlag für mein erstes (Sach-) Buch gearbeitet und möchte das nie wieder machen. Also logisch weiß ich, dass ein kleinerer Verlag bestimmt besser wäre, aber nach den gruseligen Erfahrungen bei meinem Verlag bin ich da etwas voreingenommen. Ich weiß also die Flexibilität des Selbstverlags zu schätzen. Aber wenn ich meine Bücher auf Deutsch übersetze, werde ich noch mal schauen, falls ich mich überwunden bekomme.