Also, mit #KI und #Schule geht es in eine komische Richtung.

Der Informatiklehrer von K1 berichtet stolz, dass er die Klassenarbeit mit KI erstellt hat. Die Biolehrerin sagt zu einer Mitschülerin, die eine Zelle mit Stift auf Papier skizziert hat: "Das hättest du auch mit KI machen können."

Nachdem jahrelang völlig unreflektiert mit Social Media umgegangen wurde ("Was im Klassenchat passiert, geht uns nichts an!"), jetzt also die Einführung von KI ohne Sinn und Verstand.

#fedieltern #fediLZ

@BeeDoubleYou

Absolut korrekt. Aber.

Der IT-Lehrer müsste auch mit maulenden Eltern rechnen, wenn er die die Klassenarbeit NICHT per KI gebastelt hätte ("Hat ja keine Ahnung, sowas von 1980...!")

Dito die Bio-Lehrerin, wenn sie Zeichnungen mit Stift akzeptierte: Bild-Titel: "Ewiggestrige Lehrerin zwingt unschuldige Schüler, mit der Hand zu zeichnen! - Doitschlants Zukunft in Gefahr!"

Sisso.

@SG800 Es ist ein schmaler Grad... wir müssen halt mal drüber reden, finde ich 🙂

@BeeDoubleYou

Unbedingt! Mich nervt es, dass, wenn es zu einem Thema keinen gesellschaftlichen Konsens gibt, prinzipiell erstmal auf den Lehrerys rumgehackt wird, egal, was sie tun oder nicht tun.

Formuliert einen Bildungs-Auftrag, definiert, was Ihr wollt! Dann können Lehrerys arbeiten.

@SG800 Mmh, naja, ich erwarte von den Lehrkräften schon auch, dass sie nicht nur schauen, was ihnen "von oben" vorgegeben wird...
@BeeDoubleYou @SG800 Ich glaube hier war auch eine gesellschaftliche Erwartungshaltung gemeint. Deshalb hatte ich auch nach deiner Erwartung gefragt… 😉
Das Gefühl „Wie man‘s macht, macht man‘s verkehrt“ kenne ich leider nur zu gut. Es gibt das gesamte Spektrum zwischen „nie KI“ und „nur KI“ sowohl unter Lehrkräften, als auch unter Eltern und SuS.
Meine Hinweise, bestimmte Aufgaben ohne KI zu machen, werden z.B. von einem großen Teil der SuS gekonnt ignoriert.
@dom @BeeDoubleYou @SG800 KI hat in der Schule nichts verloren. Die Schule soll bilden, und mit KI geht das nicht.