Das Massensterben von Migranten auf See ging auch diese Woche weiter. Doch für unsere Mitmenschen dort gibt es keinen Liveticker und kein Mitleid.

@tazgetroete

#2
Der Druck innerhalb eines Dorfes wächst, das einer sich auf den Weg machen muss. Dafür wird ihm vom Dorf Geld geliehen …

Das Marketing des Big Business muss ein Ende haben. Wenn ich es hart formuliere, ist es eine Art moderner Menschenhandel, wo sich einige in Westafrika massiv bereichern.

Für mich eine sehr traurige und menschenverachtende Erkenntnis.

@BarbaraNiedner @tazgetroete

Aber doch auch keine wirklich neue.
Dass die Schlepper eine große organisierte Kriminalität sind, die die Leute dort mit Schlaraffenland-Versprechen auf die Todesrouten lockt, ist doch lange bekannt. Ich habe schon gelesen wie sich noch die letzte Merkel-Regierung Gedanken gemacht hat, wie man da an der Quelle gegensteuern kann. Aber ich wüsste nicht, dass da etwas herausgekommen wäre.
1/2

@BarbaraNiedner @tazgetroete

Wie erreicht man Menschen, denen ihre eigenen Landsleute das Blaue vom Himmel versprechen, während man selbst als Fremde/r die unschöne Nachricht überbringen muss, dass das alles Lügen sind? Es gelingt uns ja nicht mal hierzulande Leute, die den Müll glauben, den ihnen Populisten und andere Betrüger vorlügen, zu überzeugen
2/2
Ceterum censeo afdem esse damnandum

@ErikML @BarbaraNiedner @tazgetroete

Die Schweiz hatte vor ein paar Jahren das Botschaftsasyl, hat das aber aufgegeben, um nicht "zu attraktiv" zu sein im Vergleich zu anderen europäischen Ländern.
Aber so etwas in der Art müsste doch machbar sein... Anlaufstellen in Afrika, wo man sich bewerben kann. Wer ausgesucht wird, kann nach Europa kommen. Es gibt vorhergehend für alle Bewerber Schulungen, was das Leben in Europa bedeutet und was mit illegalen Einwanderern passieren kann... sowas halt.

@Simone21 @ErikML @tazgetroete es gibt eine deutsche Anlaufstelle in Nigeria 🇳🇬