Wenn ein Autofahrer mit seiner Tötungsmaschine entgegen einer Einbahnstraßenregelung fährt und damit eine potentielle Lebensbedrohung darstellt, droht ihm maximal ein Ordnungsgeld von 20 bis 30 Euro.
Wer den #ÖPNV ohne gültigen Fahrschein nutzt, wird nicht nur zu 60 Euro Strafe verdonnert, sondern hat ein strafrechtliches Verfahren am Hals, bei dem am Ende sogar ein Gefängnisaufenthalt stehen kann.
An ersterem wird nicht gerüttelt, kann ja schließlich jedem mal passieren. Läuft dann ein Kind vors Auto, weil es aus der falschen Richtung kommend nicht damit rechnet, hat es eben selber Schuld und Pech gehabt.
Zweites sollte nun entkriminalisiert werden und schon regt sich ein politisches Beben. Schwarzfahrer sind schließlich die viel größere Bedrohung, gefährden sie doch die Gewinne der Betreiber.
Diese verkehrte Welt demonstriert anschaulich, wie widerwärtig #Politik agiert, aber auch, wie hässlich entstellt eine Gesellschaft ist, die derartiges akzeptiert.