Also, mit #KI und #Schule geht es in eine komische Richtung.

Der Informatiklehrer von K1 berichtet stolz, dass er die Klassenarbeit mit KI erstellt hat. Die Biolehrerin sagt zu einer Mitschülerin, die eine Zelle mit Stift auf Papier skizziert hat: "Das hättest du auch mit KI machen können."

Nachdem jahrelang völlig unreflektiert mit Social Media umgegangen wurde ("Was im Klassenchat passiert, geht uns nichts an!"), jetzt also die Einführung von KI ohne Sinn und Verstand.

#fedieltern #fediLZ

@BeeDoubleYou Drei Punkte:
- Der Großteil der Gesellschaft weiß nicht, wie mit KI umgehen. Lehrer*innen sind auch nur Teil dieser Gesellschaft. Aber ja, wir haben alle Nachholbedarf.
- Es ist kein unreflektierter Umgang zu sagen, dass der private Chat nicht Aufgabe der Schule ist. Wir können nur darüber sprechen, wie man sich verhalten soll.
- Das System Schule gibt viel vor. Wir können leider nicht alles machen, was wichtig wäre. Eltern wollen am Ende auch den „guten“ Abschluss.

@hobbypaedagoge
Dass die Schule nicht für privat erstellte Gruppenaccounts verantwortlich ist - d'accord...die Schule ist gleichzeitig eine der wenigen Knotenpunkte, wo Eltern, Schüler, gesellschaftliche Veränderungen und "Arbeitsmarkterwartung" zusammenkommen - ich würde mir wünschen, dass dies auch als Chance begriffen wird und Lehrkräfte bzw. Schulen ihren Unterstützungsbedarf konkretisieren und gewichtig einfordern...

@BeeDoubleYou

@Regez @BeeDoubleYou Da stimme ich dir vollkommen zu. Dafür benötigt es eine innovative Fortbildungskultur. Wir haben vor Ort glücklicherweise ein tolles Kreismedienzentrum. Außerdem brauchst du aber auch Eltern, die mitziehen und Verständnis haben. Ich denke, alle brauchen eine wertschätzende Fehlerkultur mit sich und den anderen. Dazu noch den Willen für Veränderung und Lernen (was so oft an der Schule fehlt).