@radkolumne Das hier ist eine der "Konsequenzen".
Ich glaube nicht, dass es Psychopathen in Protzkarren davon abhalten würde ihre Rennen zu fahren oder sich dabei an das Limit zu halten.
Ich begrüße alles was zur #VisionZero beiträgt, aber den oben genannten Fall hätte es nicht verhindert.
Unser Land versagt bereit daran, weil es solchen Menschen ermöglicht vollkommen legal am Straßenverkehr teilzunehmen, obwohl eine charakterliche Eignung offensichtlich nicht vorliegt.
Diese Leute sind aber meistens nicht zum ersten Mal auffällig, sondern haben in vielen Fällen schon eine "Karriere" mit mehreren Fällen.
Wenn der Führerschein mal etwas schneller weg wäre nach manchen Delikten und mindestens eine MPU fällig und vor allem das Fahrzeug konfisziert würde (unabhängig von Eigentumsverhältnissen, wie das in manchen Ländern um uns herum gemacht wird), dann hätte das schon eine gewisse Wirkung denke ich.
Und wenn danach jemand ohne Lappen fährt, dann gibt's halt Hotelaufenthalt auf Staatskosten mit abzusitzender Mindestzeit.
Bei den Schwarzfahrern haben wir uns das jetzt 90 (!) Jahre leisten können, dann können wir uns das auch für diese Leute leisten.
genau so wie ich gestern in meinem Kommentar vermutete: Es gibt oft eine Vorgeschichte:
In dem Fall viel Kriminalität jenseits der Straße, aber bei Beiden auch mehrfach bei Delikten im Straßenverkehr: Mindestens Fahren ohne Führerschein und Unfallflucht
(und das wird nicht das Einzige gewesen sein), sowie Trunkenheit am Steuer, Unfallflucht, Fahren ohne Führerschein und vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs...
Wenn der Hammer bei solchen Leuten deutlich eher fallen würde, dann würden mindestens zwei junge Frauen heute noch leben.

Bei einem illegalen Rennen in Ludwigsburg rammte vor etwa einem Jahr einer der Fahrer mit seinem Wagen das Auto von zwei jungen Frauen. Beide starben. Nun ist das Urteil gefallen: Der Unfallverursacher erhielt eine lebenslange Haftstrafe.