
660 Todes- und Vermisstenfälle im Mittelmeer und ein Wal in der Ostsee - Hannover entdecken ...
Das Sommerloch Thema kommt in diesem Jahr sehr früh. Ein Wal verirrt sich in der Ostsee und strandet. Live-Ticker, jede Nachrichtensendung berichtet, 24/7 neue Informationen, Rettungsaktionen mit Baggern und vieles mehr. Im Januar und Februar 660 Todes- und Vermisstenfälle im Mittelmeer, leises Zirpen der Grillen, denn kaum einer Nachrichtensendung ist das auch nur einen einzigen Bericht wert, dass dies die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2014 ist. 128 Abgeordnete haben sich jetzt dafür eingesetzt, ein europäisch koordiniertes und staatlich finanziertes Seenotrettungsprogramm auf die Beine zu stellen. Bisher waren diese in Seenot geratenen Menschen im Wesentlichen auf die bösen NGOs angewiesen. Die Forderung kam aus der Opposition, im Wesentlichen von den Grünen und den Linken. 30 Abgeordnete der SPD unterzeichneten ebenfalls. Aus der „christlichen“ Union trug niemand diesen Osterappell mit. Diese Seenotretter arbeiten zurzeit durch Spenden finanziert. Hier eine kleine Liste von Organisationen die auf jede Spende angewiesen sind: https://sea-watch.org/ https://sea-eye.org/ https://sos-humanity.org/ https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/ https://resqship.org/ Jedes Jahr ertrinken 3000 bis 5000 Menschen auf ihrer Flucht nach Europa im Mittelmeer. Das heißt, von Beginn der …