Hallo Fediverse.

Habt ihr eine diagnostizierte / vermutete "AutismusSpektrumStörung"?
Wie war euer Weg zur Diagnose?
Habt ihr professionelle Stellen als hilfreich erlebt.?
Was habt ihr für Erfahrungen mit Selbsthilfegruppen?

Bitte um freundliches weitertröten.

@tutnich_zursache
- Diagnose ADHS im Sommer 25
- Diagnose Autismus schon vor 10 Jahren (im Anschluss an eine Fortbildung zum Thema)

Im Zuge der ADHS Diagnostik wurde das Thema Autismus erneut betrachtet.

Meine Psychiaterin ist sehr gut. Eine weitere tiefgehendere autismusspezifische Diagnostik über mehrere Sitzungen und viele Monate findet sie angesichts meines, nicht sehr hohen Leidensdrucks nicht notwendig. Ich auch nicht.

Ich habe, durch meinen Job einen einigermaßen hohen Kenntnisstand zum Thema und habe auch viel gelesen. Präsenztermine mit Selbsthilfegruppen fände ich sehr schwierig. (Meine subjektive Empfindung) Erfahrungen lesen und meine Erfahrungen (für mich) aufschreiben hilft mir.

Was genau du mit professionelle Stellen meinst verstehe ich nicht.

@Laszlo

Mit dem Begriff "professionelle Stellen" habe ich die Stellen und Personen gemeint, mit den ihr im Kontext der Diagnose einen für diese beruflichen Kontakt hattet.
Das können Psychater_innen, Hausärzt_innen, Psychologie_innen, aber auch Therapeuth_innen oder Spezialambulanzen sein.

@tutnich_zursache Also meine Hausärztin war etwas seltsam. Sie hat wahrscheinlich einen eher älteren Wissensstand.

Psychiaterin und Therapeutin waren/sind super. Sehr interessiert an neueren Erkenntnissen, immer ein offenes Ohr, Wissen um Besonderheiten, Blick darauf dass es ein sehr weites Spektrum ist.

Was mir wohl am meisten hilft ist mit meiner Frau sprechen zu können und der immer weiter fortschreitende Erkenntnisgewinn durch die Diagnose. Viele Situationen ergeben jetzt mehr Sinn.

@Laszlo
Danke, das klingt ermutigend.
Meine Frau braucht keine Diagnose bzgl. meinem Aufenthalt innerhalb des Spektrums. Ihr ist ihre Vermutung sicher genug.
Reden ist echt anstrengend aber zumindest ansatzweise hilfreich.

@tutnich_zursache Mit sprechen meinte ich mitteilen. Tatsächlich schreibe ich auch oft Dinge auf. Auch für meine Frau. Für mich ist das sehr viel einfacher als sprechen.

Ich fand dieses Buch ganz gut. Sowohl für mich als auch für meine Frau.

Mit Autismus leben – eine Ermutigung
https://preissmann.com/literatur/

Publikationen

Bücher Bücher für autistische Menschen und Angehörige sowie Fachleute:      „Mit Autismus leben – eine Ermutigung“ (Verlag Klett-Cotta – neu 2020)      „Asperger – Leb…

Dr. Christine Preißmann