„Stellt euch vor, jeder würde den #Strom selbst produzieren, den er verbraucht – einschließlich Mobilität und Wärme. Bürger ohne eigene Dachflächen würden sich zu #Energiegenossenschaften zusammenschließen.

80 Millionen Bürger, 40 Millionen Haushalte – und jeder ist Stromproduzent für sich und andere.

Das wäre doch ein Chaos. Katherinas Freunde würden nichts mehr verdienen. Die Stromsteuer würde kaum noch Einnahmen bringen. Keiner der vier großen Konzerne könnte Politik und Markt diktieren. Das wäre Anarchie.

Anarchie ist nichts Schlimmes – sie kann bedeuten, dass etwas funktioniert, ohne dass jemand von oben Regeln vorgibt.

Schlimm ist Anarchie nur für machtgierige Menschen, die sich selbst bereichern wollen. Die meisten sitzen dann in konservativen und rechtsextremen Parteien und nennen Neoliberalismus „Freiheit“ – eine Freiheit für wenige statt für alle.“

Leserkommentar von Stefan Schmidt-Bilkenroth

@dufthummel Im Winter werden es leider Großkraftwerke richten müssen und die Energieinfrastruktur muss auch wer betreiben. Ganz ohne die Großen wird es nicht leicht, leider.
@mpblkclp Dank europäischem Strommarkt ist aber auch das kein Problem. Und obendrein steigt die Anzahl der Stromspeicher massiv.
@dufthummel @mpblkclp
Und der Wind weht auch im Winter.
Und mit etwas Flexibilität bekommen wir auch den Frequenzabfall um 22:00 Uhr abgefedert.