Den Ostermontag für eine Recherche in den Mitgliedsakten der #NSDAP genutzt. Opa war Offizier. 🤦

Ihn zu finden - damit hatte ich gerechnet. Womit ich nicht gerechnet habe: was das mit einem macht, durch diese endlosen Listen zu blättern.

Das Archiv gibt dir ein File mit tausenden von Scans. Von diesen Files gibt es Tausende. Und jeder Mensch, der auf dem Bildschirm erscheint, ist eingetreten. War Mitglied. Einer von ihnen. Ganze Familienclans ziehen da vorbei, hunderte mit demselben Namen (nein, nicht Müller).

Man macht sich nicht klar (also ich mir zumindest nicht), wie erdrückend dieses System war. Wie lebensgefährlich Widerstand war. Alle waren gegen dich, wenn du nicht dazu gehört hast. Alle. In den Akten stehen die Sympathisanten und Mitläufer gar nicht drin.

Und da wollen wir wieder hin? NSAfD vorne weg, Zentrum (jetzt CDU) als Steigbügelhalter hinterher, mit #FriedrichMerzVonPapen an der Spitze?

Scrollt Euch mal durch so ein File durch. Wollen wir da WIRKLICH wieder hin?

#noAfD

@papageier wie hast du das mit dem Offizier rausgefunden? Ich hab nur den Mitgliedseintrag gefunden. Gab es noch mehr Akten zum Militär?
@bookstardust Das war Familienwissen und es gibt Fotos.
@papageier
Wäre aktuell ein verpflichtendes #Lobbyregister u.ä. nicht dringender als sich mit der NSDAP zu beschäftigen?
@maqy Ich weiß nicht, ob ich diese Art von Whataboutism unter einem Post gut finde, der sowohl NS-Themen als auch Familiengeschichte betrifft. Nichts gegen das Lobbyregister, aber das ist ein völlig anderes Thema.
@papageier
Tut mir leid das mein Kommentar so angekommen ist. Lass es mich anders formulieren.
Nichts gegen die Beschäftigung mit der Vergangenheit und Reflexion in Bezug auf die eigene Familiengeschichte. Es ist mE allerdings aktuell wichtiger alle Möglichkeiten und Energie zu bündeln um aktiv die neue Spielart des Faschismus zu bekämpfen. Und da gehört die Allianz von Kapital und Politik mit dazu. Ein Lobbyregister wäre ein kleiner Baustein dazu.
Das kann natürlich jede:s anders sehen, doch Whataboutism scheint mir die Sache nicht zu erfassen.