
@baeuchle Jedes kleine bisschen mehr ist zuviel.
Dass Demagogen diese Fakten zu Meinungen degradieren und im Gegenzug ihre eigenen degenerierten Ideologien zu Fakten erheben ändert nichts an der Stichhaltigkeit der Argumentation. Man muss die fragile Pseudomaskulinität auch nicht mit Samthandschuhen anfassen, deren Glashärte ist ein hausgemachtes Problem.
Das Mehr an Macht ist eine Tatsache. Dass das ein Problem ist, ebenso. Wertung macht noch lange keine Meinung. Die einzigen, fĂĽr die das Ungleichgewicht scheinbar kein Problem ist, sind diejenigen, die vermeintlich davon profitieren; was angesichts unberĂĽcksichtigter Negativkonsequenzen fĂĽr sie selbst wiederum nur eine fehlgeleitete Meinung ist.
Gleiche Macht für alle. Besser noch, gleiches Recht für alle und keine Macht für niemand. Schon gar nicht für solche, die Macht nicht als Möglichkeit auffassen andere zu unterstützen, sondern nur um sich über andere zu stellen.
@ulfr @rosaluxstiftung @Franziska_Naja #IsAughtGap. Wertvorstellungen sind nicht Fakten. Es kann ein Fakt sein, dass ein Standpunkt zu meinen Wertvorstellungen im Widerspruch steht oder dass meine Werte inkonsistent sind, aber jedes „sollte“ kann nur innerhalb von Wertesystemen aufgestellt werden, nie unabhängig davon.
Und nur ums klar zu machen: in der Sachfrage teile ich Werte und Meinung mit der Aussage im OP.
@ulfr Auch da bin ich einer Meinung. Aber dass das Patriatchat sich nicht selbst schaden sollte, ist kein Fakt. Dass das P weniger Macht haben sollte, ist ebenso kein Fakt – ob der Schaden, den man sich selbst zufügt, höher gewertet wird als den Nutzen, den man(n) durchaus auch zieht, ist ebenso eine Werteabwägung und kein Fakt.
Es ist eine bescheuerte Werteabwägung. Der Text im OP ist ja vollkommen richtig – dass das P existiert, ist keine Meinung! Aber der Text im Video geht darüber hinaus.
@baeuchle Abwägung innerhalb des P, geschenkt; jedes sollte selbst wissen, zu welchem Preis mensch sich ins eigene Fleisch schneiden will. Andererseits will es den eigenen Schaden vmtl. gar nicht wahrhaben.
Die Entscheidung aber für alle Betroffenen vorwegzunehmen geht halt gar nicht. Wie kaputt ein Wertesystem sein muss, um damit zu kollidieren — meine Meinung: weder Werte noch System ;)
Wir können uns jetzt noch eine Weile verlustieren, damit lösen wir aber genau gar kein Problem. Das war vllt auch mein Fehlansatz — ich sehe allgemein schädliche Dinge und Zustände als objektives Problem und damit als Fakt. Das P sollte nicht weg, es muss. Bevor es sich, und alle anderen, gleich mit abschafft. Man sieht ja wo es gerade hinläuft.