LibreOffice am Abgrund: Wie die Document Foundation ihre eigenen Gründer vor die Tür setzte - Linux Guides Community

LibreOffice steckt in der schwersten Krise seit seiner Gründung. Die Document Foundation hat im April 2026 über 30 Kernentwickler aus ihren Gremien ausgeschlossen - darunter die Leute, die fast die Hälfte des gesamten Codes geschrieben haben. Der Trick: Erst verklagt man den Partner, dann schliesst man seine Mitarbeiter mit Verweis auf die laufende Klage aus. Collabora, das Unternehmen hinter den ausgeschlossenen Entwicklern, schlägt mit einem eigenen Desktop-Produkt zurück, das technologisch einen klaren Bruch mit dem alten LibreOffice darstellt. Droht LibreOffice das gleiche Schicksal wie Apache OpenOffice? Eine Analyse der Eskalationsspirale - vom gescheiterten Branding-Experiment 2020 über den Krieg um die Cloud bis zum endgültigen Bruch im April 2026.

Linux Guides Community
@Hexangon Hab den Artikel gelesen und bin zu dem Schluss gekommen das er nicht weit genug greift. Wem nützt es dem am meisten das die Community keine gut funktionierende OfficeSuite hinbekommt? #Microsoft kann jederzeit Behaupten das sie die einzigen sind die eine dauerhaft Funktionierendes Office Paket haben wo man sich darauf verlassen kann das auch noch in Jahren alles zueinander kompatibel ist. Würde mich nicht wundern das die Leute die das Drama ausgelöst haben von MS platziert wurden.
@Das_blaue_Pony this. Die reiben sich die Hände. Um ehrlich zu sein, die Kompatibilität fand ich schon immer ätzend, ich hab lieber von Word nach Writer kopiert und es nachgebaut. Office bedeutet für mich aber auch nicht Kompatibilität, sondern Vertrauen und Beständigkeit. @Hexangon

@Das_blaue_Pony 1/2 Zumindest ist dieser Streit Wasser auf den Mühle für Kritiker von Open Source. Und Streit zwischen Parteien ist auch nichts Neues. Was ich aber kritisiere ist die einseitige Berichterstattung zugunsten #Collabora und leider kam als Antwort von #TDF aus meiner Sicht nur Oberflächliches und hat auch nicht zur Beruhigung beigetragen. Z.B. stellt sich mir die Frage wer #Libreoffice weiterentwickelt wenn der Großteil der Entwickler von #Collabora kommt.

https://blog.documentfoundation.org/blog/2026/04/05/lets-put-an-end-to-the-speculation/

Let's put an end to the speculation - TDF Community Blog

Ideally, we would have preferred to avoid this post. However, the articles and comments published in response to Collabora’s and Michael Meeks’ biased posts compel us to provide this background information on the events that led to the current situation. Unfortunately, we have to start from the very beginning, but we’ll try to keep it brief. The launch of the LibreOffice project and The Document Foundation was handled with great enthusiasm by the founding group. They were driven by a noble goal, but also by a bit of healthy recklessness. After all, it was impossible to imagine what would happen after September 28, 2010, the date of the announcement. At the time, nobody could imagine that the companies that had supported OpenOffice.org until then would create a project to kill LibreOffice. Also, if the project were to be successful, it would require resources greater than those available, and above all, a deep management experience. Fortunately, the project grew quite rapidly. However, the founders’ different backgrounds and opinions were at the same time the reason for some bold decisions – many of which right – as well as a few mistakes, which are the root cause of some of the current

TDF Community Blog
@Das_blaue_Pony 2/2 Hat man sich von TDF vorher Gedanken gemacht. Viele ist noch in Erinnerung wie es mit #OpenOffice verlaufen ist. Damals sind die Entwickler zu #LO gewechselt. Diese "Angst" schadet nicht nur dem freien Office, auch kommt als Antwort von TDF keine Reaktion. Das im Gremium keine Entwickler mehr sitzen wird auch nicht eingegangen. Für mich sieht das nach keinen plan aus. Colla. steht zumindest aus meiner Sicht besser da - was die Berichterstattung und Deutungshoheit an geht.