Apropos Ostern, Christlich und so:

#NichtMeinKanzler

@DieFurie was haben Punkte 2 und mit Christentum zu tun?

@baeuchle @DieFurie

Ich bin zwar nicht die Furie; aber zu Punkt 2: In den christlich-jüdischen Schöpfungserzählungen (!) ist eine Gleichheit von Mann und Frau von Anfang an verankert.

Die Gleichung christlich im Parteinamen= Christentum geht nicht auf. Die Karikatur die @cyb3rrunn3r getrötet hat trifft es gut.

@sinistrerOptimismus @baeuchle @DieFurie @cyb3rrunn3r Das schöne an der Bibel ist, dass man je nach Bedarf passendes aussuchen kann. Sie ist keinesfalls konsistent. Bsp: 1. Tim 2:11 vs. Apg 2:17.

@Hammerwell @baeuchle @DieFurie @cyb3rrunn3r
Die Bibel ist ja nicht als monolithischer Block von Himmel gefallen, sondern über weit tausend Jahre entstanden.
Wir leben und reden ja auch nicht mehr wie in Mittelalter....

Man muss schon dahinter gucken.

@sinistrerOptimismus @Hammerwell @DieFurie @cyb3rrunn3r dann sollte man aber halt auch die andere Schöpfungsgeschichte betrachten, und all die Frauenfeindlichen und Frauenunterdrückenden Geschichten und Gebote.

Und selbst dann wurden sie beide laut Gen1 zwar zusammen und im Bild Gottes erschaffen, aber von gleichberechtigt oder gleichwertig steht da halt exakt goar nix.

@baeuchle @Hammerwell @DieFurie @cyb3rrunn3r

Sie würden beide zum Bilde Gottes erschaffen; nicht nur der Mann. Woraus leistet du da eine Unterordnung ab?
Und welche anderen Schöpfungsgeschichten? Gen 2 erzählt eine Geschichte von Gleichheit und Augenhöhe. Für eine falsche Auslegung kann die Geschichte nichts, der Hörer schon.

Also, weißte sagen Geschichten meinst du?

@sinistrerOptimismus @Hammerwell @DieFurie @cyb3rrunn3r 1. du liest Gleichheit in Gen1 hinein, die nicht drinsteht. Ich sage nicht, dass sie hier(!) nicht gemeint ist. nur: steht nicht drin. Und 1Mos2:18 sagt eindeutig, dass er SIE SEINE Gehilfin ist. Genommen aus seiner "Rippe" (21).

Heißt das unbedingt, dass sie damit nicht gleichberechtigt sein kann? Nein! Aber es steht mit keinem Wort drin, dass sie es ist.

@baeuchle @Hammerwell @DieFurie @cyb3rrunn3r

"Gehilfin" ist einfach auch keine treffende Übersetzung aus dem Hebräischen. Ein Gegenüber wäre passender.
Gerade die Geschichte mit der Rippe erzählt Gleichheit und nicht Ungleichheit: Über den Tieren findet der männliche Mensch kein Gegenüber, es passt nicht. Die Frau erkennt er als ihm gleich an (Knochen von meinem Kochen, Fleisch von meinem Fleisch).

@baeuchle @Hammerwell @DieFurie @cyb3rrunn3r

Und womit bitte begründest du in Gen 1 eine Ungleichheit? Mit Gen 2 geht das jedenfalls nicht. Denn für Geschichten gehören nicht zusammen. Rein sprachlich und von der Vorstellung dahinter nicht.
Allein die Entstehungszeiten liegen zu weit auseinander. Das wäre, aus ob du einen Text aus dem Hochmittelalter neben einem Text von heute stellst und aus ihrem Kontext gerissen betrachtest.
Diese Texte sind in historischen Kontexten entstanden.

@sinistrerOptimismus @Hammerwell @DieFurie @cyb3rrunn3r ich merke, du versteht den Unterschied zwischen „da ist keine Gleichheit drin“ und „da ist Ungleichheit drin“ nicht und ich weiß nicht, wie wir da eine intelligente Unterhaltung haben wollen. Geschichten gehören nicht zusammen, ja nun, du hast von den Schöpfungsgeschichten im Plural angefangen.

@baeuchle @Hammerwell @DieFurie @cyb3rrunn3r

Richtig, es sind mehrere Erzählungen. Deshalb kannst du Gen 1 nicht mit Gen 2 erklären.
In beiden Texten ist Gleichheit bzw Gleichwertigkeit drin, jedenfalls keine Unterordnung. In Gen 1 geht es um die Erschaffung des Menschen als männlich und weiblich. In Gen 2 ist vom Menschen die Rede, die Differenzierung in männlich und weiblich entsteht erst im menschlichen Gegenüber.

(1/2)

@baeuchle @Hammerwell @DieFurie @cyb3rrunn3r

Dass in späteren Zeiten die Texte zu Ungunsten der Frau und zur Unterordnung ausgelegt und interpretiert wurden ist weder den jeweiligen Texten noch der heutigen Theologie anzulasten.