14 Millionen.

Das ist die Zahl der zusätzlichen Toten bis 2030, die laut dieser Studie als Folge der Zerschlagung von USAID erwartet wird. Fast 5 Millionen davon werden Kinder unter 5 Jahren sein.

Zerschlagen wurde USAID vom Trump-Regime auf Empfehlung einiger der reichsten Männer der Welt.

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(25)01186-9/fulltext

@docjosiahboone Werde nie vergessen, wie viele Internetlinke und "Antiimperialisten" das Ende von #USAID bejubelt haben, weil es ein Werkzeug amerikanischer Unterdrückung gewesen sei und nun endlich China die Welt retten könne.

Wo man hinsieht entdeckt man Leute, für die Menschenleben nur Verhandlungsmasse sind.

@Penumbra
Ja, ein wichtiger Punkt.

Natürlich wurde USAID *auch* als Propagandamittel gegründet. Aber sie haben halt über viele Jahre eine Hilfsinfrastruktur aufgebaut, die zB in vielen afrikanischen Ländern die HIV Versorgung aufrecht erhielt. Das wurde innerhalb weniger Wochen zerstört.

Und das gute Europa hatte nicht einmal ansatzweise so viel in Hilfsprojekte investiert.

@docjosiahboone Absolut. Zusätzlich haben viele europäische Regierungen Gelder für die Entwicklungszusammenarbeit zusätzlich zusammengestrichen, nach dem Motto "Wenn die Amis das nicht mehr machen, machen wir es auch nicht mehr."

Was mich besonders wütend macht, ist dass wir von alledem in den Medien kaum etwas mitbekommen. Klar, es gibt viele Kriege und Katastrophen, aber das "stille" Sterben verursacht durch diese Kürzungen erhält kaum Aufmerksamkeit.

https://apnews.com/article/myanmar-usaid-thailand-trump-rubio-aid-7f6919a1863ceea2ddf6708e47bb88f0

Myanmar's children suffer as US aid cuts take hold

U.S. Secretary of State Marco Rubio has repeatedly said “no one has died" because of his government’s decision to gut its foreign aid program. But in Myanmar, families tell The Associated Press their loved ones have died as a direct result of the aid cuts. In one case, the father of a 2-year-old boy says his son died in May of malnutrition after the family's food rations stopped arriving as a result of the aid cuts. In more than 60 interviews, the AP documented widespread suffering across Myanmar because of the U.S. decision. Children are screaming and crying for food. Health care services have been hobbled. The sick and the starving have wasted away, and people must forage for hours in the jungle each day to find food.

AP News