Mal was anderes, situationsbedingt.
Eine Tante von mir ist gestorben (es war abzusehen, sie war krank), der Lauf der Dinge halt. Und, trotz des Wissens der Unausweichlichkeit fällt es mir schwer, die "richtigen" Worte für mich zu finden. Wir waren nicht so dicke, aber, wir haben uns echt gemocht. Ein beklemmender Schatten huscht übers Herz und nimmt mich mit. Ich schätze, die Wortlosigkeit steigt analog zum Lebensalter? Vielleicht, weil es uns irgendwie das unausweichliche für uns alle zeigt? 😔
Nachtrag: Ich habe im Laufe des Lebens naturgemäß schon einige Menschen verloren, aber, das jetzt fällt irgendwie in eine andere Kategorie, fühlt sich komisch an 😑
Denkt ihr an eure eigene "Vergänglichkeit"?
Glaubt ihr, dass das ineinander greift? Also, gedanklich, der Tod eines nahen Verwandten und die eigene Unausweichlichkeit? Sorry für die grauen Gedanken, aber, das wollte raus ☝️
Danke
@k_A Hmm ... unser Leben ist nur ein kurzer Abschnitt im Zeitfluss. Es gibt unendlich viel Zeit ohne uns, vor unserer Geburt und nach unserem Leben. Unser Nicht-da-zu-sein umfaßt also sehr viel mehr Zeit, als unser Dasein. Die Wichtigkeit für unser Dasein ergibt sich aus unserem Nicht-da-zu-sein.
Das einzige, was sich im Leben wirklich ändert: mit zunehmenden Alter füllt sich die eigene Zeit mit immer mehr Vergangenheit und zukünftige Zeit wird weniger.
Unser Leben ist Vergänglichkeit.
@die_Leo 👍
Toll gesagt, und so richtig. Es gibt viel davor, viel danach, dazwischen ist es ein Wimpernschlag. Dieses Wissen ist in uns, zu jeder Zeit 🙌

@k_A Erstmal mein Beileid! 🖤
Ansonsten: ja, wenn jemand Bekanntes stirbt, denkt man automatisch auch an die eigene Vergänglichkeit (glaube ich).

Ich denke oft an meinen eigenen Tod und für mich hat das etwas Tröstliches. Ewig leben zu müssen empfinde ich dagegen als absolute Horrorvorstellung.

Außerdem macht es mich traurig daran zu denken, dass geliebte Menschen vor mit sterben und mich alle zurück lassen könnten.