Es ist Energiekrise.

Mein Ioniq 5 ist relativ groß und klobig und verbraucht ca 18kWh auf 100km.

Der vorherige Touran lag bei ca 7l Diesel auf 100km.

Das sind bei heutigem Dieselpreis von 2,45€/l Diesel etwas über 17€ für 100km mit dem Diesel.

Beim heutigen Dieselpreis müsste die kWh Strom günstiger als 95ct/kWh sein, damit mein Elektroauto günstiger fährt als mein früheres Verbrennerfahrzeug.

Heute am Nachmittag kann ich das Elektroauto für unter 4ct/kWh nachladen. Der Tagesdurchschnitt ist 14ct/kWh.

Der heutige Strompreis von durchschnittlich 14ct/kWh am Ostersonntag ist zugegeben außergewöhnlich niedrig, der Durchschnittspreis bei Tibber ist wegen der Energiekrise in den letzten Tagen mit gestiegen und lag meist rund um 27ct/kWh.

Mit steuerbarer Wallbox konnte man trotzdem die letzten Wochen problemlos bei einem Minimum unter 17ct/kWh laden, der Wert wird in der sonnigen Zeit zuverlässig mehrmals pro Woche erreicht.

Je sonniger es in den nächsten Monaten wird, desto öfter wird dann auch stundenweise deutlich unter 10ct/kWh vorkommen.

@hzulla Hast du eigentlich auch ein Batterie-Array, das du bsplw. vom Netz nachts bei Niedrigpreis laden und tagsüber teurer ans Netz zurückgeben kannst [ein Zusatznutzen, nicht der Hauptnmutzen]?
@Evo2Me Nein. Aktuell habe ich nur eine sehr kleine PV auf dem Carport. Irgendwann soll noch PV aufs Dach dazu, dann lohnt sich auch eine Hausbatterie und erst dann lohnen sich auch Spielereien, wie Du sie beschreibst.

@Evo2Me @hzulla
Man kann derzeit nicht „teuer ans Netz zurück geben“. Die Einspeisevergütung ist nicht dynamisch sondern konstant.
man kann Lastverschiebung machen. Also in Niedrigpreisphasen den Speicher laden um in Hochpreisphasen kein Netzstrom verwenden zu müssen.
Das lohnt bei größeren Preisdifferenzen auch tatsächlich.

Allerdings sind Haus-Akkus winzig im Vergleich zu denen in den Fahrzeugen. Deswegen wird es Zeit, dass bidirektional möglich wird.