Was fahrt ihr?
Verbrenner
33.6%
Plug-In Hybrid
3.4%
Elektro
34.2%
Nur Bus/Bahn/Rad
28.9%
Poll ended at .
@timo Spannend sind die „Gespräche“, wenn Menschen einen aktuell als EV Fahrer:in erkennen. Sie haben kapiert, das es gerade meist günstiger als ICE ist, aber Argumente kommen doch nicht an. Weil Autos seien so teuer. TCO sollte zur Schulbildung gehören.

@zappyzwo @timo andererseits dagegen: Schwiegereltern denken darüber nach auf BEV umzusteigen. Ideologisch/ökologisch unterstütze ich das total. Aber: ökonomisch gesehen ist es ne blöde Idee.

- Aktuelle ca. 550-600L Benzin pro Jahr. Damit derzeit Mehrkosten von vielleicht 220-250€ pro Jahr. Falls die Preise auf diesem langfristig bleiben. Bei Vergleich zu Strom ca. 600€.
- dagegen Invest in BEV + mind. 5000 € Wallbox in WEG TG.

@zappyzwo @timo Da können sie ihren jetzigen Verbrenner noch sehr lange fahren bis sie den Invest durch durch die Ersparnis wieder drin haben. Und ob sie überhaupt noch so lange Auto fahren ist auch fraglich.
@zomtecos @zappyzwo dann eben Public DC. Wallbox darf nicht mehr kosten als ein MacBook Neo.

@timo @zappyzwo Wallbox ist das geringste Problem. Strom und Daten zu Wallbox ist i.d.R. der Kostentreiber. Meine eigene Wallbox war sogar tatsächlich günstiger als das Neo. Das Kabel + Verlegung dagegen eher auf dem Niveau eines gut ausgestatteten MBP.

Schwiegereltern: TG aus den 70er Jahren mit 50 Stellplätzen —> alles Neu machen inkl. Netzanschluss = 💶

Mal schauen ob die neue Förderung ab Mitte April hier was bringt.

@timo @zappyzwo Public laden: „Ja wir haben da direkt vor dem Haus ein paar Ladesäulen, aber die sind immer belegt.“

—> SWM muss da auch mal mehr aufbauen. Die Zeiten wo man easy was gefunden hat, sind vorbei.

@timo @zomtecos @zappyzwo Im Zweifelsfall kostet eine "Wallbox" einen einstelligen Eurobetrag, wenn man noch ein altes Typ2-Kabel und einen Arduino rumzuliegen hat. Aber vom diesem Trick darf die Elektrikergilde niemals erfahren!
@deBaer @zomtecos @zappyzwo es gibt eine neue Klasse von AliExpress-Ladekabeln, die nicht mehr wert sind und jede Sicherheit einsparen und einfach Dauerstrom geben.
@timo @zomtecos @zappyzwo Jedes Verlängerungskabel gibt Dauerstrom. Warum ausgerechnet das letzte Kabel, das, was man in das Auto steckt, nochmal den Schütz und die ganze komplizierte Elektronik drin haben sollte, habe ich nie verstanden. Eine Sicherung und ein FI-Schalter sind doch ohnehin stromaufwärts im Sicherungskasten. Das einzige, was das Typ2-Kabel wirklich braucht, ist das PWM-Signal auf CP, das dem Bordlader sagt, wieviel Ampere er snacken darf.

@deBaer @timo @zappyzwo zumindest der DC-Fehlerstromsensor ergibt schon Sinn. Man lädt ein Auto mit einer fetten großen DC-Batterie und signifikant mehr als 60V Spannung. Sollte da ein Defekt im Onboard-Lader vorliegen, muss es einen Schutz geben gegen DC-Spannung.

Ansonsten wie du sagst: AC-Fehlerstrom ist im Sicherungskasten. Der Rest ist bisschen Elektronik, um das PWM-Signal zu modulieren und via Netzwerkschnittstelle Vorgaben zu machen (Überstromladen, kostenoptimiert, etc.).

@deBaer @timo @zappyzwo ob es die schütze intern braucht… zumindest 2 Stück sind relevant für PV-Überschussladen, wenn es für 3 Phasen zu wenig ist. Dann werden 2 Phasen getrennt und das Auto lädt nur über eine. Über PWM kann man ja nicht vorgeben auf wieviel Phasen er laden muss. Also musst du zwei trennen. Und das dritte schütz war halt beim Bauteil vielleicht schlicht dabei. :)

Der Rest ist alles Abrechnung, freischalten, etc. Je nach Anwendungsfall braucht man das.

@deBaer @timo @zappyzwo ob das jetzt alles am Ende 1000€+ Wert ist… eine andere Frage.