#Pessach2026 | Im Bestand der Digitalen Judaica-Sammlungen erhält der Leser Einblick in eine Pessach-Haggada, die von Sonia Gronemann übersetzt und von Otto Geismar illustriert wurde. Sie erschien 1928 im Berliner Verlag von B. Kahan.

https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/titleinfo/8252986

Über Sonia Gronemann, geb. Gottesmann, (1878–1952) ist nur wenig bekannt. Sie heiratete 1902 den Schriftsteller Sammy Gronemann und engagierte sich in der Wohltätigkeit und Frauenarbeit, unter anderem in der jüdischen Kindervolksküche in Berlin.

https://berlingeschichte.de/gedenktafeln/mit/j/juedische_kindervolkskueche.htm

Otto Geismar (1873–1952) war Kunstlehrer an der Jüdischen Gemeindeschule in Berlin. Er illustrierte zahlreiche jüdische Texte sowie Bilderbibeln für Kinder und nutzte dafür einen unverwechselbaren Zeichenstil, der an den Art-Déco-Stil erinnert.

https://huc.edu/library_blog/geismars-weimar-haggadah/