Männer bis 45 dürfen nur mit Erlaubnis der Bundeswehr länger als drei Monate Deutschland verlassen!

Eine seit Jahrzehnten bestehende Regelung, die mit Aussetzunge der Wehrpflicht vor einigen Jahren deaktiviert worden war, ist seit wenigen Monaten wieder in Kraft: "Männliche Personen haben nach Vollendung des 17. Lebensjahres eine Genehmigung des zuständigen Karrierecenters der Bundeswehr einzuholen", wenn sie länger als drei Monate die BRD verlassen möchten, ohne sich dauerhaft im Ausland niederzulassen.

(§ 3 Abs. 2 Wehrpflichtgesetz).

Allerdings ist eine Verletzung aktuell nicht mit Sanktionen belegt.

Das belegt einmal mehr, die offene, wie die stille innere Aufrüstung nimmt Fahrt auf.

Wehr- und Kriegsdienstverweigerung ist notwendiger denn je!

https://www.gesetze-im-internet.de/wehrpflg/BJNR006510956.html

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WPflG - Wehrpflichtgesetz

@breakdownthewalls
Diese Regelung gab es vorher ebenso schon mal.
Zivildienst ist im weiteren auch nicht ohne weitere Folgen, so können Zivildienstleistende auch zum Minenräumen herangezogen werden beispielsweise.

@SalemsLot
Räumen von Antifahrzeugminen ist für Menschen ja auch unbedenklich, da gehen dann vorher Pioniere durch und schrauben die Zünder heraus, dann ist es einfach wie Steineschleppen.

@breakdownthewalls

@ditol @breakdownthewalls Darum geht es mir gar nicht - mehr darum das ehemalige Zivildienstleistende über eventuelle nachträgliche Verpflichtung im Verteidigungsfall gar nichts wissen. Ähnlich wie bei der angesprochenen Regelung für Soldaten (ehemalige wie auch aktive).

@SalemsLot
Ich habe das Gefühl, vielen ist gar nicht klar, was Verteidigungsfall heißt. Der Diskurs klingt eher nach einer aus den Toten wiederauferstandenen Wehrmacht, mit Stand 1945, als man Hitlerjugend mobilisierte, um Panzer anzugreifen, und diese Armee greift dann Polen oder Frankreich oder direkt Russland an, denn zwischen Deutschland und Russland ist ja nichts.

Wenn hier Raketen niederregnen, wird alles Mögliche mobilisiert und im Zweifelsfall die gesetzliche Grundlage angepasst oder geschaffen. Wir sprechen hier von einem existenziellen Extremfall, auf den wir alle und unsere Strukturen nur unzureichend vorbereitet sind. Im Fall der Fälle werden sich bei vielen von uns die Einstellungen ändern, es werden sich viele freiwillig melden, die das von sich nie gedacht hätten, und wiederum irgendwelche Macker werden sich nach der ersten Explosion irgendwo verkriechen. Da werden sich gerade echte religiöse Pazifisten freiwillig beim Zivilschutz melden, um Verletzte zu versorgen, Ruinen zu räumen und Minen zu räumen. Weil diese Leute eine tiefe ethische Überzeugung, Mitgefühl für andere und Verantwortungsgefühl spüren. Und die Egoisten, für die das nur ein vorgeschobenes Argument war, werden sich wie schon gesagt aufteilen in Leute, die sich melden oder anderweitig engagieren und die, die sich nur verstecken werden und fordern werden, dass andere sich für sie opfern sollen (genau wie die Bonzen).

@breakdownthewalls