Ein ausgegebener Euro ins Militär führt im besten Fall zu 50 Cent zusätzlicher wirtschaft­licher Aktivität. Deutlich höhere Multiplikatoren erreichen Investitionen in Bildung, Infrastruktur oder Kinderbetreuung, die das Zwei- bis Dreifache an zusätzlicher Wertschöpfung erzeugen.

„Aus ökonomischer Sicht“, so schlussfolgert Krebs, „ist die geplante Militarisierung der deutschen Wirtschaft eine risikoreiche Wette mit niedriger gesamtwirtschaft­licher Rendite.“

https://www.vwl.uni-mannheim.de/media/Lehrstuehle/vwl/Krebs/wirt._Auswirk._Militaerausgaben.pdf/flipbook

@SheDrivesMobility
Ja, nett. Aber wenn die Russen hier sind, haben wir gar keine Chance mehr, weil sie alles plündern werden.
= Milchmädchenrechnung!
@Boerps Sexismus wins. Studie nicht mal gelesen, nehme ich an. Innere Sicherheit zu vernachlässigen ist aber auch grad Mainstream. Ich weiß.
@SheDrivesMobility
Sexismus ist gut! Du weißt, was Projektion ist?

@SheDrivesMobility @Boerps

Studie gelesen, ignoriert bewusst die derzeitige Situation. Wo das Sexismus ist entgeht mir.
Das sich nach der akut notwendigen Wiederherstellung der Verteidigungsfähigkeit auch Fragen zur Sustainability von Rüstung stellen ist klar. Übergewinne sollten nicht nur da abgeschöpft werden.

@SheDrivesMobility @Boerps

Man muss die Studie nicht lesen, denn es ist eine Binsenweisheit, dass Investitionen in Militär volkswirtschaftlich wenig effizient sind, etwas was sie übrigens mit vielen anderen Präventivmaßnahmen gemein haben.

Nichtsdestotrotz ist eine massive Aufrüstung zwingende Notwendigkeit.... denn wohin ein zu wenig an Rüstung führt, kann man gerade täglich in der Ukraine sehen. Die Friedensdividende ist aufgebraucht.... jetzt geht es darum, so schnell wie möglich soviele Zähne zu bekommen das man im erbarmungslosen Haifischbecken nicht gefressen wird.... und bei Gott.... wir tun immer noch viel zu wenig und dementsprechend aggressiv macht mich alles was diese Notwendigkeiten immer noch leugnet/nicht einsehen möchte. Ihr treibt dieses Land in den Abgrund!

Alleine die Sachschäden in der Ukraine dürften eine halbe Billion Euro übersteigen.... Tendenz steigend:

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-kriegsschaeden-reparatur-100.html

Da sind die menschlichen Verluste garnicht eingerechnet.

#StandWithUkraine
#AufrüstungJETZT

Wie viel der Wiederaufbau der Ukraine kosten könnte

Mit Raketen, Drohnen und Granaten zerstört Russland landesweit Gebäude und Infrastruktur in der Ukraine. Auch die Energieversorgung wird systematisch angegriffen.<em> </em>Die finanziellen Kosten des Wiederaufbaus summieren sich auf Hunderte Milliarden Dollar<em>.</em>

tagesschau.de
@Boerps @SheDrivesMobility was kann man denn von den Ukrainern lernen, oder habt ihr echt schon alles ausgeblendet?!
@SheDrivesMobility Wir sollten alle hoffen, dass jeder für das Militär ausgegebene Euro verschwendetes Geld ist, weil wir es nie einsetzen mussten. Falls wir es doch einsetzen müssen, wird es keinem mehr interessieren, wie wirtschaftlich rentabel die Investition war und ob wir das Geld anderswo besser ausgegeben hätten.
Die europäischen Länder haben noch die Wahl entweder jetzt für ihr eigenes Militär zu zahlen oder später für das Russische Militär zu zahlen, als es das nächste Land überrollt.
@tulx solange wir innere Sicherheit so sehr vernachlässigen, kann ich deinen optimismus nicht teilen.
Nur Bildung schützt Demokratie langfristig, gute Gesundheitssysteme, Infrastruktur jenseits des Autos.
@SheDrivesMobility Stimme voll und ganz zu, dass Bildung ein stabiles Sozialsystem unerlässlich sind und Demokratie stärken - von innen. In einer Welt, wo alle anderen Länder das auch so sehen würden, wäre es auch ausreichend.
@tulx wir vernachlässige da etwas, was fundamental ist. Das macht mir sehr viel größere Sorge. Nazis 2.0- sie haben nichts aus ihrer Vergangenheit gelernt. Oder wie wollen wir den Rückblick in 30 Jahren nennen?
Das marode Innere schafft Faschismus.
@SheDrivesMobility
Ich stimne zu, was das Innere betrifft. 💯
@tulx
@SheDrivesMobility @tulx Das ist keine Vernachlässigung, sondern bei den „Konservativen“ Absicht, weil Demokratie und Teilhabe Profitinteressen zuwider läuft. Das einzuhegen wird schwierig, und die äußere Gefahr die Abwehr nicht leichter. Trotzdem müssen wir derzeit dafür sorgen, dass uns die Undemokraten in Ost und (sehr weit) West nicht gefährden können.
@eastgermanboom @SheDrivesMobility @tulx was kann man denn von den Ukrainern lernen, oder habt ihr echt schon alles ausgeblendet?!
@Jrg6674767 @SheDrivesMobility @tulx Widerstand gegen Faschisten zum Beispiel - und wer immer noch mit den Märchen von „Ukrainer - alles Faschos & korrupt“ kommt ist der Diskussion nicht wert.
Oder was war die Frage?
@eastgermanboom @SheDrivesMobility @tulx eben, Menschen kämpfen gegen Leute, die nur ein großes Maul haben und eigentlich nichts sagen!!!

@SheDrivesMobility @tulx

Nichts davon hat irgendeinen Wert, wenn russische Panzer auf dich zufahren, Raketen und Dronen deine Wohung und deine Familie zerfetzen und die marodierenden Barbaren einfallen!

Ein starker Defensivmilitär ist zwingende Voraussetzung dafür, dass man sich um die von dir genannten - durchaus wichtigen - Dinge überhaupt mal Gedanken machen kann.

@AdrianVolt
Der Krieg in der Ukraine zeigt das Gegenteil: Schulsystem mit resilienter Digitalisierung hilft auch im Krieg. Zivile Dienste braucht es auch gegen Drohnentreffer in Wohnhäusern. Gesundheitswesen ist auch im Krieg wichtig und hilfreich.

Und ohne die Resilienz und den WILLEN der Bevölkerung, sich gegen die Russische Vereinnahmung zu wehren, wäre die Militäroperation nach 1 Woche vorbei gewesen.
@SheDrivesMobility @tulx

@Reinald @SheDrivesMobility @tulx

Kein schlechter Punkt, aber nocheinmal.... die Resilienz ist nichts, solange man dem Feind nicht auch militärisch Grenzen setzen kann.

Die Ukraine kämpft dafür, dass Ihre Leute sich mit tödlichen Waffen zur Wehr setzen können.... wohl wissend, dass wenn sie das verlieren, ihre Chancen sich gegen russische Unterdrückung zu wehren drastisch sinken.

Für viele Ukrainer ist die Frage - und das ist schrecklich! 😢 - nur, sterbe ich in meinem eigenen Blut liegend in einem Folterkeller unter hämischem Gelächter der russen oder mit der Waffe in der Hand.... ich wüsste wie meine Entscheidung lautet.

@AdrianVolt @SheDrivesMobility @tulx IMHO braucht es beides, und man kann es nicht trennen. Den Willen und die Fähigkeit, einem Aggressor ebenso tödliche Gewalt entgegenzusetzen ebenso, wie eine zivile Gesellschaft, die weiß, welche Freiheit sie verteidigt. Eine von zivilen Werten entkernte militarisierte Gesellschaft würde ebenso untergehen.

Und nochmals, da Du offensichtlich die Russen gerne dämonisierst am Beispiel von Butscha: dieses Massaker ist NICHT representativ für den Krieg.

@AdrianVolt @SheDrivesMobility @tulx die meisten russischen Soldaten sind arme Menschen, die mit falschen Versprechungen angeworben und verheizt werden. Und dass der Krieg und Fronterfahrung traumatisiert und entmenschlicht - das ist nun keine neue Erkenntnis.
@SheDrivesMobility Ja schon. Aber wenn man in Bildung investiert, dann verdienen doch die Aktionäre Rüstungskonzerne nichts. Nachher müssten die noch Bürgermeister beantragen. Sarkasmus off
@SheDrivesMobility Perhaps we could use the millitary budget to *give* every household a #balkonSolar system and a battery to *defend* the nations powergrid and communication fascilities. Also #fossilFree bike lanes will shurly help us survive WO3.