@dieKadda Aber fehlt dann nicht der „Frauen können nichts/sind weniger wert/haben sich unterzuordnen“-Teil?
Das könnte man zwar teilweise auch als Anspruchsdenken deklarieren, aber mMn fehlt dann trotzdem was. (Und das ist „immer an“.)
Oder hab ich was missverstanden? 🤔
@dieKadda Das geht für mich anscheinend alles so Hand in Hand, dass ich es kaum unterscheiden kann.
(Deine Beispiele sind für mich auch ganz schwer vorstellbar. Klingt wie Schwimmen ohne Nass werden.
Also nicht im Sinne von: Will ich anzweifeln, aber versteh ich nicht. /o\)
@monoxyd meistens geht es auch Hand in Hand. Dieser eine nicht sexistische, aber misogyne Mann ist tatsächlich sehr faszinierend. (auf eine negative Art)
und nicht misogyne Sexist ist in der Generation meines Vaters sehr häufig. Immer lieb, niemals aggro, kein Hass - aber veraltete, sexistische Rollenbilder im Kopf
Behauptung: Etwas Sexismus steckt genauso wie Rassismus in fast jedem Mann (und vermutlich auch sehr vielen Frauen) meiner Generation (Gen X und älter). Das muss man aktiv hochholen und reflektieren, damit man nicht regelmäßig instinktiv "unpassend reagiert".
Leicht verfremdetes Praxisbeispiel:
"Alle sind eingeladen zur Vereins-Familienfeier! Wir brauchen mindestens 3 Grills und 3 Männer die sie bedienen. Die Mädels dürfen Kuchen und andere Köstlichkeiten mitbringen".
'Misogynie (von altgriechisch misos „Hass“ und gyne „Frau“)...'
Also spricht die weise Wikipedia. Misogynie IST Frauenhass. 🤷♀️
Ich sag's trotzdem. Wenn es stimmt, dass das die Leute vor den Kopf stößt (und ich nehme an, 'er' hat da Erfahrungen), dann bringt es die Leute vllt auch zum Nachdenken. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
@dieKadda @edithmair1 Interessant. Bei jedem Furz verwenden die Leute den Begriff Hass, aber da wo er genau richtig platziert ist, sprechen sie von zu starkem Wort?
Manche Menschen. Da fällt mir einfach nur noch wenig ein.