@wolf @jrp @padeluun @berlinautofrei Ich bin kein Berliner und kann da gar nicht mitstimmen. Allerdings stelle ich mir gerade die Frage, wer denn bestimmen will, wer ein Auto haben darf oder nicht? Das würde m.E. ein Verstoß gegen die Verfassung sein, denn was ich mir kaufe oder auch nicht, um mein verfassungsmäßiges Recht auf Freizügigkeit und Eigentum wahrnehmen zu können, dürfte wohl kaum eine Regierung oder in eurem Fall der Senat entscheiden können. Und bei der katastrophalen Lage und des übelsten Zustandes der Bahn in der Geschichte des Unternehmens bei gleichzeitiger dauernden Preissteigerungsorgien und minderwertigsten bis gar nicht vorhandenem Service wie kaputte Toiletten, nicht funktionierende Klimaanlagen, ausfallende Waggons und damit Rauswurf der Fahrgäste trotz gültigem Tickets (ist mir selbst schon passiert), würde ich mich jedenfalls nicht darauf verlassen, termingerecht zu irgendwelchen Besprechungen oder zur Arbeit fahren zu können. Wäre ich also betroffen, dass mir irgend ein Politiker oder eine Bezirksregierung mein Auto verbieten wollen würde, wäre mein erster Gang zum Anwalt und Gericht und zwar bis zur letzten Instanz und notfalls auch bis zum BVG.
Wenn es jedoch nur um die Einschränkung des Verkehrs in der Innenstadt geht, ist das etwas Anderes. Verkehrsberuhigung durch Reduzierung des Parkraumes ist was anderes als zu bestimmen, wer ein Auto haben darf oder auch nicht. Also, dann bitte ich mal um Aufklärung, ob du nun ein Eigentumsverbot meinst oder nur ein Parkverbot in einer entsprechenden Zone?