💬 Hat das #FEDIVERSE genügend Potential, dass es für Künstler.innen und Musiker.innen genügt, NUR im FEDIVERSE aktiv zu sein?
ja
37.8%
nein
30.1%
weiß ich nicht
32.1%
Poll ended at .
@Aakerbeere Schwierige Frage - ich bin nicht Künstler. Was müsste das #Fediverse denn "für Künstler:innen" genau bieten?
@Aakerbeere nein das glaube ich nicht. Wir dürfen hier nicht von dieser kleinen Bubble auf die gesamte Gesellschaft schließen die doch zu mind 80% lieber in den Techbro Silos rumhängt.
Wenn man Kinder in der Schule hat dann sieht man sehr schnell welchen Sonderstatus alles abseits von Whatsapp, Instagram, Youtube oder Spotify hat.

@Aakerbeere

...aber wir müssen etwas dafür tun!

Belehrung und Abwertung all derer, die nicht "perfekt" agieren müssen aufhören!

Es muss ein sinnvoller Weg für die Kommerzialisierung ihres Contents gefunden werden.

Wir brauchen eine kritische Masse an Künstlern, damit wir auch eine kritische Masse an Usern ins #Fediverse locken können! Letzteres versuchen wir gerade damit:

https://social.tchncs.de/@cark/115799205361982379

@Der_zuversichtliche_Daniel

Wir brauchen eine kritische Masse an Künstlern, damit wir auch eine kritische Masse an Usern ins #Fediverse locken können!


Ach so, brauchen wir das? Warum? Und was verstehst Du unter "kritische Masse"?
Ich versuche schon lange nicht mehr, Menschen hierher zu überzeugen, das klappt nicht – wozu auch. Das Fediverse wächts schon immer schön langsam aber sehr kontinuierlich. Und es erfüllt so auch sehr gut genau seinen Zweck in dieser Form. Für die meisten ist das genau richtig so. Wenn Deine "kritische Masse", wenn Hinz und Kunz, von Bundeskanzler bis zum Fußbbundestrainer und Beautyinfluenzer:innen und die dazugehörigen hauptamtlichen Haiter, wenn AFD und hast Du nicht gesehen hier erst sind, dann wird sich das #Fediverse sehr stark verändern. Das passiert schon jetzt und ich finde nicht zum Guten hin.

@Aakerbeere

@wolf @Aakerbeere

Ja, es ist Dir unbenommen, das so zu sehen.

Ich denke, dass hier eben doch jeder sein sollte, der SoMe machen möchte, damit sie/er nicht mehr bei BigTech ist und dort nicht mehr mit Desinformation, Hass, Hetze und Werbung per Algorithmus, Bots und Trollen vollgepumpt wird. Da geht mir das Wohl der gesamten Gesellschaft und der Erhalt der Demokratie eindeutig vor den persönlichen Wunsch nach meiner kleinen, heilen Welt. Denn von der hab ich nichts, wenn es rundherum brennt!

@Der_zuversichtliche_Daniel @Aakerbeere Um in Deinem Bild zu bleiben:
Ich finde besser es gibt in einer brennenden Welt noch eine kleine Ecke die nicht brennt, als wenn ich das Feuer auch dort noch reinhole.

@wolf @Aakerbeere

Wenn die Demokratie fällt, wirst Du hier keine kleine Ecke mehr haben! Bei einem Waldbrand setzt Du Dich auch nicht in die Waldhütte und hoffst, dass es Dich nicht erwischt, oder?

Hier gibt es technisch nicht die Gleichen Möglichkeiten wie bei BigTech, um das Feuer am brennen zu halten.

Vielmehr können Nutzer und ganze Instanzen ausgeschlossen und das Feuer so im Keim erstickt werden.

Wenn die Demokratie eine Chance haben will, müssen die Leute ihr SoMe hier beziehen.

@Der_zuversichtliche_Daniel

Wenn die Demokratie fällt, wirst Du hier keine kleine Ecke mehr haben


ich bin da ja voll bei Dir, warne nur vor dem Missionseifer, der kontraproduktiv in der Sache war und vermutlich auch zukünftig sein wird 😉
@Aakerbeere

@wolf @Aakerbeere

Ich sehe leider keine Alternative, wie wir die BigTech SoMe sonst in den Griff bekommen sollten als durch das abziehen der Nutzer aus deren Plattformen.

@Aakerbeere Wenn's nur um das Potential geht - das ist vorhanden!
@Aakerbeere
Es macht nur den Unterschied daß es im Fediverse netter ist. Aber die Sichtbarkeit verändert sich nicht wenn wenig Kontakte aus dem RL mitgebracht werden.
@Aakerbeere nein.
Zu geringe Reichweite und Potential.
@Aakerbeere Musik für Menschen oder für Plattenlabels?

@Aakerbeere so wie die Frage formuliert ist, fällt es mir schwer klar darauf zu antworten. Denn Potential hat das Fediverse sicherlich, aber es bietet halt aktuell leider noch viel zu wenig Reichweite, um den kommerziellen Plattformen ernsthaft Konkurrenz machen zu können. Und das ist auch die Antwort auf die Frage, was muss das Fediverse Künstler:innen bieten: Reichweite.
Und somit wäre meine Antwort auf deine Frage (wenn ich sie richtig interpretiere), nein es reicht absolut noch nicht. Bei Weitem nicht.

P.S: Ich mache die Öffentlichkeitsarbeit für @lovefortydown.

@Aakerbeere Weiterer Vorschlag: «noch nicht»
@Aakerbeere Das Fediverse ist ein netter Ort, aber als Künstler brauchst du eine gewisse Öffentlichkeit und Breitenwirksamkeit. Und die hast du hier nicht. Da wärst du ziemlich bescheuert, wenn du deine Kunst ausschließlich hier präsentieren würdest.
@faltenbalg @Aakerbeere ok, dann bin ich ziemlich bescheuert? Hömma, was schreibst du denn da??? Das nennt man nicht bescheuert, wenn man nicht bei Big-Tech ist! Ich nenn das Haltung! Und anders, als mit klarer Haltung möchte ich nicht leben. So gefällt mir der Blick in den Spiegel auf Dauer besser 😉👍

@annyhartmann

Hoffentlich war klar, dass dieses "bescheuert" nur ein flapsiges Wort ist, keine Bewertung im eigentlichen Sinn.

Finde ich schön, dass es für dich so funktioniert mit dem Fediverse.

@annyhartmann
@Pe

Da würde mich interessieren, ob ihr das bei Live-Auftritten vor dem Publikum ansprecht?:
"Hey Leute, ich bin nicht auf den faschistischen Plattformen, sondern im freien Fediverse. Folgt mir da gerne!" (oder so)

@Aakerbeere
@fasnix @Pe @Aakerbeere ich sage das seit Jaaaaaahren, dass ich nicht in den asozialen Hetzwerken bin - gibt auch meistens Applaus dafür. Was ich sehr interessant finde, denn die, die applaudieren, sind meistens dort… habe mal zu Aki Bosse gesagt, dass ich mich von Big-Tech fernhalte, seine Antwort: „Du bist klug, du bist echt klug“… er ist aber natürlich auch da unterwegs. Mastodon erwähne ich, seit ihr hier bin, also seit Sep 25 #didit #DigitaleSouveränität
@annyhartmann
Ah, super!
Interessant fände ich dann noch, wie viele derer, die noch nicht im Fediverse sind, sich auf Grund deiner Ansprache auch hier ankommen.
Erhältst du dazu Rückmeldungen?

@Pe @Aakerbeere
@fasnix @Pe @Aakerbeere bisher nicht… eine Zuschauerin hat sich nach meinem Auftritt in Hamburg hier gemeldet und mir ein Lob für meine Show geschickt. Sie war aber schon vorher hier, hat halt durch meinen Auftritt erfahren, dass sie mich hier auch findet.

@annyhartmann @fasnix @Pe @Aakerbeere

😍😍😍🙋‍♀️💪🫶😍😍😍♥️😘

@fasnix @Aakerbeere @annyhartmann
Klar, ich gebe am Ende Hausaufgaben, mache auf das Fediverse aufmerksam, verteile Aufkleber zur Aktion #unplugtrump und singe mit dem Publikum eine mit Punkkumpel @FLOMB (Nonstop Stereo) produzierten Song. 🙂

https://punktube.net/w/faKbVz3Zij9GXDDrb3JM2f

@bsfilms

#unplugtrump25

PeerTube
@faltenbalg "Während Content [...] als das Gold des Internets gehandelt wird, haben in diesem Prozess letztlich nur die Aggregatoren von Content (Youtube, Amazon, Apple, Facebook etc.) gewonnen. Sie wurden für Milliarden an die Börse gebracht." – also wenn in der Regel nur die Konzerne verdienen und Reichweite ihrer Willkür unterliegt, warum sich nicht einfach vom "Publikum" der Konzernmedien verabschieden? https://www.thing-frankfurt.de/2013/abschied-vom-publikum @Aakerbeere
Abschied vom Publikum - Offspaces 2013 - Thing Frankfurt

Von Idee und Sinn sich unter den gegebenen Diskursen des Kreativen von Relevanz und Macht des Publikums zu lösen. Alternativen einer Kunst ohne Publikum. Juli 2013. Beitrag von Thing Frankfurt - Social network for mutual art outside galleries and institutions. Netzkunst since 1992 from Frankfurt/Main, Germany.

@faltenbalg @Aakerbeere

Wer bist DU denn,???

Anny ist unterdessen bekannter sie du denkst.
Qualität setzt sich durch.

Und sie für ihre Entscheidung bescheuert zu nennen - merkst du noch was????

@faltenbalg @Aakerbeere
Ich bin sogar mehr als "bescheuert", und zwar PEscheuert. 😁
Seit META ausschließlich Faschisten unterstützt und alle unbezahlten Beiträge auf unter 2% verknappt, erreicht man dort kaum noch Menschen, sondern unterstützt die Spaltung der Gesellschaft.
Also lieber Underground Queens, als Social Media Bitches. ☝👍
@faltenbalg @Aakerbeere. Ich mache es so, dass ich interessante und relevante Artikel aus dem Fediverse in einer Facebook Stadtteil Gruppe poste. Als so mit Link ins Fediverse. Wen es interessiert, der klickt dann da drauf und kommt so in Berührung mit dem Fediverse. Das erhöht die Bekanntheit und die Leute gewöhnen sich daran, auch mal außerhalb der Tech-Bro-Bubble zu stöbern.

@Aakerbeere

Hmm. Wenn man davon leben muss, wird man seriös nicht "ja" sagen können, fürchte ich.

Eine "Fediverse first" Strategy kann auch unter solchen Umständen gut gefahren werden und lockt mehr Fans hierher.

Semiprofessoneller Künstler:innen, im Sinne von "nicht auf den Markt angewiesen", sind meiner Erfahrung nach bestens (only) hier aufgehoben.

@Aakerbeere
Es ist kompliziert.
Ein Musiker/Kunstler*in wird Moglichkeiten verloren, wenn sie nur im Fedi bleibt... aber es kann sich lohnen weil die andere Optionen so vollig böse sind.
@Aakerbeere In meiner Weltanschauung folgt das Publikum immer noch der Kunst. Ich stamme aber auch aus einer Zeit, in der MTV Musikvideos gezeigt hat.
@Aakerbeere Potential ist genug vorhanden, ist lediglich ein Henne-Ei-Problem. Da Meta so ziemlich alles macht, seine Userbase(ob Creator oder Konsument) zu vergraulen, könnte sich das durchaus verbessern...
@Aakerbeere schaut mal, was die @andijah schönes zu genau diesem Thema für potentielle Neuhiers geschrieben hat:
aha-musik.de/index.php/2026/04…
Musikschaffende ins Fediverse – Andrea Hartenfeller

@Aakerbeere

Insbesondere wenn sich die hier ansässigen – auch alternativen oder teilweise selbst spendenfinanzierten – Medien mehr um die hiesige Kulturszene kümmern würden.