...aber wir müssen etwas dafür tun!
Belehrung und Abwertung all derer, die nicht "perfekt" agieren müssen aufhören!
Es muss ein sinnvoller Weg für die Kommerzialisierung ihres Contents gefunden werden.
Wir brauchen eine kritische Masse an Künstlern, damit wir auch eine kritische Masse an Usern ins #Fediverse locken können! Letzteres versuchen wir gerade damit:
Ach so, brauchen wir das? Warum? Und was verstehst Du unter "kritische Masse"?
Ich versuche schon lange nicht mehr, Menschen hierher zu überzeugen, das klappt nicht – wozu auch. Das Fediverse wächts schon immer schön langsam aber sehr kontinuierlich. Und es erfüllt so auch sehr gut genau seinen Zweck in dieser Form. Für die meisten ist das genau richtig so. Wenn Deine "kritische Masse", wenn Hinz und Kunz, von Bundeskanzler bis zum Fußbbundestrainer und Beautyinfluenzer:innen und die dazugehörigen hauptamtlichen Haiter, wenn AFD und hast Du nicht gesehen hier erst sind, dann wird sich das #Fediverse sehr stark verändern. Das passiert schon jetzt und ich finde nicht zum Guten hin.
Ja, es ist Dir unbenommen, das so zu sehen.
Ich denke, dass hier eben doch jeder sein sollte, der SoMe machen möchte, damit sie/er nicht mehr bei BigTech ist und dort nicht mehr mit Desinformation, Hass, Hetze und Werbung per Algorithmus, Bots und Trollen vollgepumpt wird. Da geht mir das Wohl der gesamten Gesellschaft und der Erhalt der Demokratie eindeutig vor den persönlichen Wunsch nach meiner kleinen, heilen Welt. Denn von der hab ich nichts, wenn es rundherum brennt!
Wenn die Demokratie fällt, wirst Du hier keine kleine Ecke mehr haben! Bei einem Waldbrand setzt Du Dich auch nicht in die Waldhütte und hoffst, dass es Dich nicht erwischt, oder?
Hier gibt es technisch nicht die Gleichen Möglichkeiten wie bei BigTech, um das Feuer am brennen zu halten.
Vielmehr können Nutzer und ganze Instanzen ausgeschlossen und das Feuer so im Keim erstickt werden.
Wenn die Demokratie eine Chance haben will, müssen die Leute ihr SoMe hier beziehen.
ich bin da ja voll bei Dir, warne nur vor dem Missionseifer, der kontraproduktiv in der Sache war und vermutlich auch zukünftig sein wird 😉
@Aakerbeere
Ich sehe leider keine Alternative, wie wir die BigTech SoMe sonst in den Griff bekommen sollten als durch das abziehen der Nutzer aus deren Plattformen.
@Aakerbeere so wie die Frage formuliert ist, fällt es mir schwer klar darauf zu antworten. Denn Potential hat das Fediverse sicherlich, aber es bietet halt aktuell leider noch viel zu wenig Reichweite, um den kommerziellen Plattformen ernsthaft Konkurrenz machen zu können. Und das ist auch die Antwort auf die Frage, was muss das Fediverse Künstler:innen bieten: Reichweite.
Und somit wäre meine Antwort auf deine Frage (wenn ich sie richtig interpretiere), nein es reicht absolut noch nicht. Bei Weitem nicht.
P.S: Ich mache die Öffentlichkeitsarbeit für @lovefortydown.
Hoffentlich war klar, dass dieses "bescheuert" nur ein flapsiges Wort ist, keine Bewertung im eigentlichen Sinn.
Finde ich schön, dass es für dich so funktioniert mit dem Fediverse.
@annyhartmann @fasnix @Pe @Aakerbeere
😍😍😍🙋♀️💪🫶😍😍😍♥️😘
@fasnix @Aakerbeere @annyhartmann
Klar, ich gebe am Ende Hausaufgaben, mache auf das Fediverse aufmerksam, verteile Aufkleber zur Aktion #unplugtrump und singe mit dem Publikum eine mit Punkkumpel @FLOMB (Nonstop Stereo) produzierten Song. 🙂


Von Idee und Sinn sich unter den gegebenen Diskursen des Kreativen von Relevanz und Macht des Publikums zu lösen. Alternativen einer Kunst ohne Publikum. Juli 2013. Beitrag von Thing Frankfurt - Social network for mutual art outside galleries and institutions. Netzkunst since 1992 from Frankfurt/Main, Germany.
Wer bist DU denn,???
Anny ist unterdessen bekannter sie du denkst.
Qualität setzt sich durch.
Und sie für ihre Entscheidung bescheuert zu nennen - merkst du noch was????
Hmm. Wenn man davon leben muss, wird man seriös nicht "ja" sagen können, fürchte ich.
Eine "Fediverse first" Strategy kann auch unter solchen Umständen gut gefahren werden und lockt mehr Fans hierher.
Semiprofessoneller Künstler:innen, im Sinne von "nicht auf den Markt angewiesen", sind meiner Erfahrung nach bestens (only) hier aufgehoben.
Insbesondere wenn sich die hier ansässigen – auch alternativen oder teilweise selbst spendenfinanzierten – Medien mehr um die hiesige Kulturszene kümmern würden.
@Aakerbeere
Künstler:innen treffen eine Entscheidung.
Ab dem Moment wo sie eine Entscheidung für das Fediverse treffen, ab dann kann man ihnen ggf. helfen unter die Arme greifen.
Dann gibt es Künstler die in Agenturen stecken, ein Management, Spielerberater etc. pp. Die Agenturen kommen aus dem BWL, Werbemillieu, da geht es um Zahlen und Ziffern nicht um Qualität. Die stecken halstief im Arsch von BigTech, weil sie die selben Weltsicht haben. Wer nicht will dem kann man nicht helfen. 1/2
@Aakerbeere 2/2
Accounts auf den Plattformen von BigTech sind bezahlte Werbebanner oder ein reines Anzeigenblatt. Wer noch extra an Meta oder Google was bezahlt bekommt wird bei anderen Nutzerinnen häufiger in die Timeline gespült.
Für Künstler_innen oder Creator die sich eh über Crowdfunding finanzieren, warum die auf Big Tech sind? Das müsste IMO nicht sein.
Stichwort "Jung&Naiv". Macht halt 0,0 Sinn außer Gründen des Wehmuts, dass er auf YT unterwegs ist.