Kurze Übersicht über die (EE-) #Stromerzeugung in Deutschland im #Quartal_1_26 In der Erzeugungskurve (unten) für die 3 Monate sehen wir keine einzige Dunkelflaute, einige Phasen mit starken Wind & viele (Exportüberschuss-)Spitzen) unterhalb der Nulllinie. Insgesamt.. 1/9
2/9 ..keine riesige, aber ganz ordentliche Präsenz von #Sonne und #Wind. Und insofern ein erfreulicher Unterschied zum 1. Quartal 25 Die #Stromerzeugung stieg im Vergleich zum 1. Q. 25 von 112 TWh auf 125 TWh (+12%) Der #Strombedarf (Inland) stieg von 116 TWh auf 123 TWh (+5%)
3/9 ..Die Tatsache, dass die Erzeugung (insbesondere durch Sonne & Wind) stärker stieg als der Bedarf, führte zu einer überraschenden Veränderung in der Bilanz des Stromaußenhandels. Erstmals seit 2023 war Deutschland wieder für ein ganzes Quartal Nettoexporteur im europäischen...
4/9 ..Stromverbund (siehe unten), während im 1. Quartal 25 noch Netto rund 4 TWh importiert worden waren. Dieser aktuelle Exportüberschuss von rund 2,6 TWh führte zu einem Nettoerlös (ohne die Engpasserlöse) von ca. 187 Millionen €, da es in dem ganzen Zeitraum kaum Phasen...
5/9 ..mit sehr niedrigen Preisen gegeben hatte. Der Ø deutsche (Day-Ahead) Börsenpreis ist übrigens keineswegs "extrem hoch", wie manche "Genies" behaupten, sondern liegt im europ. Mittelfeld. Im 1. Quartal 26 lag er bei 103 €/MWh, im 1. Quartal 25 waren es 112 €/MWh...
6/9 ..Der EE-Anteil (siehe Kreisdiagramme im Tweet 2) stieg vom 1. Q. 25 auf das 1. Q. 26 lediglich von 52,2% auf 54,5%. Dies liegt aber am starken Wachstum (+12%) der Stromerzeugung insgesamt. In absoluten Zahlen wuchs alleine die Erzeugung durch Sonne & Wind um rund 10 TWh..
7/9 ..und lag damit allerdings immer noch hinter der Erzeugung von #PV & #Wind aus den Jahren 2020 & 2024. Blendet man jedoch bei #PV auch die Erzeugung für den #Eigenverbrauch mit ein (s. u.) dann liegt 2026 an der Spitze! Der PV-Eigenverbrauch im 1. Quartal stieg von...
8/9 ..0,5 TWh im 1. Quartal 2020 auf 4 TWh im 1. Quartal 26. Eine wertvolle Entwicklung, getrieben durch mittlerweile >2 Millionen private Heimspeicher, die die Netze entlasten. Trotz deutlich gestiegener Stromproduktion im Vergleich zum 1. Quartal 25 ist die Kohleverstromung nicht...
9/9 ..gestiegen, sondern ging sogar leicht zurück. Erwartungsgemäß sanken dadurch auch im Vergleich die spezifischen CO₂-Emissionen der Stromerzeugung (die im Winter immer höher sind, als im Sommer). Von 417g/kWh (1.Q. 25, 342g im Gesamtjahr 2025) auf nun 393g/kWh (1.Q. 26)