Wenn Konservative ein Problem mit dem Schwarzmarkt hätten, würden sie sich für #Cannabis-Clubs und Fachgeschäfte einsetzen.

https://taz.de/Cannabis-Clubs-in-Deutschland/!6167762/

Cannabis-Clubs in Deutschland: Bitte durchziehen

Das Gesetz zur Teillegalisierung von Cannabis setzt auf Anbauvereine, um den Schwarzmarkt zu verringern. Aber in der Praxis werden diese behindert.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

@mialikescoffee

„Wenn man nicht mehr wie bisher auf den sogenannten Telemedizinplattformen kinderleicht an ein Rezept für Cannabis kommt, dafür an die gute Ware aus den Clubs, dann könnte es eventuell doch noch zu dem Boom des Modells der Cannabis Social Clubs kommen.“

Eher: Der Dealer an der Ecke fragt weder nach meinem Namen, noch nach meiner Adresse, noch versucht er, mir gesellschaftliche Anlässe anzutragen.

Würde ich kiffen wollen, wäre der Dealer an der Ecke die attraktivste Option.

@Saupreiss Ich denke das ist eines der größten Schwächen der Teil-Legalisierung.
Wer ein Bier trinken möchte, möchte in der Regel nur ein Bier trinken und nicht erst Mitglied in einem Bier-Verein werden oder selber brauen.
Deshalb sind Fachgeschäfte für Cannabis ein total wichtiger Baustein.

@mialikescoffee

Na ja, über die Wichtigkeit gibt es bekanntlich mehrere Ansichten.

Nur, will man den Schwarzmarkt los werden, dann dürfte selbst das Fachgeschäft noch schwierig sein, denn der Dealer hat obendrein noch kinderfreundliche Öffnungszeiten und sein Ladenlokal schert sich auch nicht um Nähe zu Kindergärten. 😉

@Saupreiss @mialikescoffee Vielen ist aber klar das der Dealer nicht dein Kumpel ist, sondern in die eigene Tasche wirtschaften muss. Kaufst du dein Bier im Supermarkt (Qualitätskontrolle) oder auf dem Schwarzmarkt? Der ist zwar für Alkohol klein aber vorhanden. Du hast keine Ahnung was dir der Dealer verkauft, er weiß es meist ja nicht mal selbst. Wobei ich zustimme, dass Anbauvereine zu große Hürden mit sich bringen, Fachgeschäfte aber nicht. #cannabis

@nukular

Persönlich mag ich das Konzept „Coffeeshop“ (bzw. das, was es mal war.). Irgendwas zwischen Speakeasy und offiziell, legal egal, geduldet, solange man sich an mehr informelle als formelle Absprachen hielt.

@mialikescoffee

@Saupreiss @nukular

Das mag ich auch.
Ein Raum der Begegnung und des sozialen Austauschs, wo man auch gerne verweilt und gemeinsam konsumieren kann oder halt auch nicht.

@mialikescoffee

Man bekam da zuweilen auch ganz hervorragenden Kaffee. Und, Hand aufs Herz, das war in NL zuweilen schon für sich ein Gewinn!

@nukular