Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, das Kanzleramt in Berlin um 200 Sozialwohnungen zu erweitern – rund 50 Prozent der Fläche des geplanten Anbaus. Hintergrund seien die steigenden Mieten in der Hauptstadt sowie die Kritik an fehlendem bezahlbaren Wohnraum. (1/3)
Merz erklärte, man nehme die Kritik an. Der Bund würde künftig seinen Beitrag leisten. „Berlin-Mitte darf kein Ghetto für Besserverdienende werden. Wir brauchen sozial durchmischte Städte“, so der Kanzler. Das gelte auch für den Kanzleramtsanbau, für den Merz eine Sozialwohnungsquote plant. (2/3)
Die Baukosten für den geplanten Anbau könnten laut Schätzungen deutlich höher ausfallen als bei vergleichbaren Projekten. In Regierungskreisen wird das Vorhaben dennoch als notwendiges Signal gewertet. Beim sozialen Wohnungsbau brauche es jetzt „Rambo Zambo“, so Merz. (3/3)