Diese Berichterstattung nennt sich ”Trump-said-Journalism”; sie bezeichnet die Aneinanderreihung von Zitaten des 47. US-Präsidenten Trump - häufig stammen diese von seinem eigenem Social-Media-Portal. Dieser Berichterstattung fehlt oft jeglicher Versuch einer Einordnung und vor allem jegliche Relevanz. Es ist egal, was der Mann sagt, wir wissen, dass er ein notorischer Lügner ist. Berichterstattung sollte Lügen aufdecken und der Wahrheit verpflichtet sein.
#trump #medien
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/trump-oel-strasse-von-hormus-100.html
Trumps äußert offen Ärger über Verbündete

US-Präsident Trump ist zunehmend verärgert, dass seine Verbündeten ihm beim Einsatz in der Straße von Hormus nicht helfen. Nun droht er, sie bei der Verteidigung alleinzulassen.

tagesschau.de
@Recherchebuero_Schaumburg Das macht die Tageschau leider oft. Zu oft auch aus rechtsradikalen Plattformen ohne Einordnung zitiert und damit Amplifier für rechtsextremen Dreck.
@energisch_ Aufgefallen ist mir vor allem in den vergangenen Monaten, dass diese Form häufig bei dpa-Berichten auftaucht, die die Tagesschau und andere Medien oft unbearbeitet übernehmen. Ob das hier auch so ist, lässt sich nicht erkennen. Es gibt weder ein Kürzel noch eine Namenszeichnung. Auch das ist ja eher ungewöhnlich
@Recherchebuero_Schaumburg ah ja, darauf hatte ich gar nicht geachtet. Wäre aber noch schändlicher, wenn Nachrichtenagenturen die Ursache sind. Die sind ja richtig große Schleudern.
@energisch_
Dazu kommt: Die Version, die ich geteilt hatte, stimmt nicht mit der Version überein, die jetzt auf der Seite unter diesem Link steht. In der aktuellen Version gibt es Stimmen aus England, Frankreich und Italien, die durchaus einordnend sind. Zuvor gab es nur Zitate aus den USA
@Recherchebuero_Schaumburg also zuerst was halbgares rausgehauen.
@energisch_ @Recherchebuero_Schaumburg bei deiner Version ist auch ein Tippfehler im Titel, sieht man noch in der Vorschaukachel. Da wurde nachgebessert.
@megaphon Bei Typos bin ich eher tolerant, gerade diese Vorschauen müssen oft in großer Eile erstellt werden - denk ich zumindest. Aber ein Trump hätte schon gereicht, stell dir mehrere solcher durchgeknallter krimineller Trumps vor 🤯 @Recherchebuero_Schaumburg

@energisch_

Typos - die dann korrigiert wurden - helfen aber dabei zu erkennen, dass ein artikel nochmal angefasst wurde. und sei es nur um einen typo zu korrigieren. am besten immer alles sofort im internet archive archivieren. notfalls bei archive.is Die fälschen zwar selber, haben aber technik um auch seiten auszulesen, die sich dagegen wehren.

@megaphon @Recherchebuero_Schaumburg

@energisch_ @Recherchebuero_Schaumburg das was ihr beklagt, ist direkte Folge des neuen Rundfunkstaatsvertrags, dessen einschneidende Wirkung offenbar niemand je wahrgenommen hat.
Für die öffentlich-rechtlichen Online-Angebote schreibt der Reformstaatsvertrag vor, dass Texte bis auf wenige Ausnahmen nur zur Begleitung, Vertiefung und Aktualisierung einer vorangegangenen Sendung erlaubt sind. Das ist also künftig der Standard, dass sich das Onlineangebot ständig verändert.
@Ruhrnalist oh je, das ist mir wirklich entgangen. Sparmaßnahmen? @Recherchebuero_Schaumburg
@energisch_ @Recherchebuero_Schaumburg ob das Geld spart, möchte ich bezweifeln. Es verändert die Sender in der online-Berichterstattung fundamental. Es wird immer erst gesendet und dann getextet.
Ich würde das eher Konkurrenzschutz für die privaten Verlage nennen. Alle 16 Ministerpräsidenten haben dem zugestimmt.

@energisch_ @Recherchebuero_Schaumburg
Das hat die Tagesschau auch sehr deutlich berichtet:
"Die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen können dazu führen, dass bei den meisten nachrichtlichen Online-Angeboten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten manche Inhalte und Themen nicht mehr oder nur mit deutlicher Verzögerung veröffentlicht werden."

...allerdings ganz am Ende!

https://www.tagesschau.de/inland/reformstaatsvertrag-in-kraft-100.html

Reformstaatsvertrag ist in Kraft getreten

Mit dem Inkrafttreten des Reformstaatsvertrags am 1. Dezember gibt es neue Grundlagen für die Arbeit und Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Das hat auch unmittelbare Folgen für Zuschauer, Hörer und Nutzer.

tagesschau.de
@Recherchebuero_Schaumburg @Ruhrnalist @energisch_ seit 2024 teile ich Infos dazu, aber Katzen und Eichhörnchen sind immer erfolgreicher. Es ist nur ein Baustein im rechten Plan. "Private Zeitungsverleger, organisiert im Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), kämpfen seit Jahren gegen die in ihren Augen stetig wachsende Zahl von Texten in den Online-Angeboten vor allem einiger ARD-Anstalten. Es geht um den Begriff der Presseähnlichkeit." https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/reformstaatsvertrag-presseaehnlichkeit-online-100.html
Länder planen enge Regeln für Online-Texte von ARD und ZDF

Wie viel Text dürfen öffentlich-rechtliche Sender online veröffentlichen? Die Ministerpräsidenten beraten über einen Reformentwurf, der enge Regeln vorsieht. Für <em>tagesschau.de</em>, <em>sportschau.de</em> und andere Angebote wären die Auswirkungen massiv.

tagesschau.de
@Mirabeaulacht Das ist aber doch der Meinungsbildung abträglich. Sollte ein öffentlich-rechtliches Medium nicht das Recht haben, Texte zu veröffentlichen? Es gibt und gab doch auch Bildschirmtext. Der öffentliche Rundfunk wurde doch geschaffen, um die Demokratie zu stärken, auch als Quelle geprüfter, mit Quellen versehener Informationen. Texte sind für viele Menschen (auch ich gehöre dazu) leichter zu erfassen als Hörfunk oder Video/Bildbeiträge @Recherchebuero_Schaumburg @Ruhrnalist
@Mirabeaulacht @Recherchebuero_Schaumburg @Ruhrnalist Also müsste schon allein wegen Barrierefreiheit auch alles im Hörfunk und TV in Texten möglich sein, begleitet werden oder zumindest bei Informationssendungen als gute Zusammenfassung online lesbar sein.
@[email protected] Entschuldige, das ist naiv. Die Alliierten haben in Nürnberg Prozesse veranstaltet, Todesurteile ausgereicht, öffentlich-rechtlichen Rundfunk verordnet und die Ausarveitung einer demokratischen Verfassung angeordnet. Alles damit von Deutschland #nieWieder ein Faschismus ausgeht. Dann kam Adenauer aus seiner Rheinvilla, in der er 13 jahre keinen Widerstand gegen die NSDAP geleistet hatte, weil er dann ja womöglich hätte hingerichtet werden können und er wurde ja noch für nachher gebraucht. Er gründete den Kanzler-Adenauer-Wahlverein CDU (diesmal nicht nur für Katholiken, wie das Zentrum, sondern für alle, die nicht gegen den Missbrauch von Ministranten sind), machte mit beim schreiben des Grundgesetzes (wo drin stand, dass der Bundestag innerhalb von 5 jahren alle gesetze ändern muss, die Frauen benachteiligen - was der bundestag nie gemacht hat, sondern immer nur das Bundesverfassungsgericht), stellte sich auf den Teppich im Zimmer der Alliierten, schaffte die todesstrafe ab, damit keine Nazis hingerichtet werden, schmähte Willy Brandt, der einfach ins Ausland geflohen war, statt wie ein guter Deutscher im dritten reich zu bleiben, machte FJStrauß zum Minister für die Verhaftung von Rudolf Augstein, gründete den Geheimdienst als ABM für Nazis, sagte den Deutschen, dass sie keine Schuld haben und gründete die private Kanzlerfernsehen-ZDF-Fernseh-GmbH als kleines gegengewicht zur linksgrünversifften ARD kommunistischen NGO, die eh zuviel Staatsgeld bekam (Haberverfahren! Ach hätt es doch schon einen Propagandaminister Weimer gegeben). Ja, der trumpdeal aushandelnde Friedrich Merz ist der einzig wahre Adenauerenkel und wird diesen wütenden ARD-Antifas endlich den Gar ausmachen. Bildschirmtext übrigens sehr praktisch. da können seiten jederzeit geändert oder gelöscht werden, ohne dass es jemand merkt. @[email protected] @[email protected] @[email protected]