Wenn die Leute einmal die Vorteile eine fahrradfreundlichen Stadt erleben, wollen sie offenbar nicht wieder zurück. Tragisch, dass dieser Mut in Berlin fehlt.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/buergermeisterwahl-paris-emmanuel-gregoire-verkehrspolitik-fahrraeder-autos-mobilitaet
Bürgermeisterwahl von Paris : Paris wählt den Mann der leisen Straßen

Emmanuel Grégoire ist mit einer radikalen Anti-Auto-Politik Bürgermeister von Paris geworden. Warum gelingt ihm, woran andere Metropolen scheitern?

DIE ZEIT
@CCitiesOrg Wow! Das ist eine tolle Bestätigung für die Verkehrspolitik von Anne Hidalgo durch die Wähler*innen. Vor allem aber hat dieser Kurs nun auf eine Chance auf dauerhafte Verstetigung, wenn er nicht mehr allein mit ihrem Namen verknüpft ist.

@CCitiesOrg Was übrigens nicht verschwiegen werden darf: Paris ist trotz all dieser Veränderungen immer noch eine ausgesprochen autofreundliche Stadt. Paris ist definitiv kein Bullerbyn.

Trotzdem ist es mittlerweile so angenehm in Paris ÖPNV und Rad zu nutzen oder auch nur zu flanieren, dass es geradezu absurd, ja regelrecht bescheuert wirkt, per Auto in die Stadt fahren zu wollen. Liegt unter anderem auch daran, dass Paris seine Regionalbahnen als Express-S-Bahn nutzt. Undenkbar in Berlin.

@Changing Cities e.V. da wird auch der eine unterschied zu berlin erwähnt:

Laut einer Studie profitierten dadurch zumindest bis 2010 vor allem Besserverdienende – also die zentral Wohnenden. Und die sind es auch, die Grégoire mehrheitlich gewählt haben. Der neue Bürgermeister will nun das ärmere Umland besser anbinden – mit Park-and-Ride-Plätzen am Stadtrand und neuen Expresszügen. Bislang spielten die Menschen jenseits der Stadtautobahn in der Pariser Politik kaum eine Rolle. in berlin werden die grünen verkehrsprojekte besonders von den randbezirksbewohnerinnen abgelehnt, die dann die dritte wahl ins amt gehievt haben.