Ach nee, schon wieder Dienstag? Dann zuerst mal eine heisse Tasse #DNIPBriefing zum Frühstück.

1️⃣ Stell‘ dir vor, du gehst als Patient:in zu deiner medizinischen Fachperson und sie schwärmt über die neue Praxissoftware, die so viel benutzerfreundlicher sei als zuvor. Und vor allem günstiger: Keine Lizenzzahlungen für teure Spezialsoftware oder Informatikstudium, sondern nur einmal ein Monatsabo bei einer KI-Codingsoftware gelöst und ein Youtube-Vidro geschaut.
https://dnip.ch/2026/03/31/dnip-briefing-66-was-kann-schon-schiefgehen/

DNIP Briefing #66: Was kann schon schiefgehen? - Das Netz ist politisch

Die Redaktion präsentiert jeden Dienstag die Geschichten, die sie bewegt, aufgerüttelt oder zum Nachdenken angeregt hat. Heute u.a. mit verschiedenen Aspekten

Das Netz ist politisch

Auch seien schon alle Krankengeschichten aller Patienten importiert. Und die KI würde die Gespräche während der Behandlung mithören und zusammenfassen.

Die tolle Webapplikation steht öffentlich im Internet. Und ihr stellt fest, dass die Daten ohne echte Zugriffskontrolle (Zugangsschlüssel lag im Klartext im Code der Webseite) und Auftragsdatenverarbeitung auf US-Servern liegen und die ganzen Gespräche im Behandlungszimmer an gleich zwei US-KI-Dienste geschickt wurden.
https://dnip.ch/2026/03/31/dnip-briefing-66-was-kann-schon-schiefgehen/

DNIP Briefing #66: Was kann schon schiefgehen? - Das Netz ist politisch

Die Redaktion präsentiert jeden Dienstag die Geschichten, die sie bewegt, aufgerüttelt oder zum Nachdenken angeregt hat. Heute u.a. mit verschiedenen Aspekten

Das Netz ist politisch

Wer jetzt denkt, das alles sei unrealistisch: @tobru hat in der Schweiz vor wenigen Tagen ziemlich genau diese Erfahrung gemacht und ist dabei fast vom Hocker gefallen.

Leider ist dies kein Vibe-Coding-Einzel-(Un)-Fall. Es bedeutet, dass Vibe-Coding definitiv in der Schweiz angekommen ist, auch bei Personen mit Berufsgeheimnissen. Also wenn eure Ärztin, euer Treuhänder oder eure Anwältin ohne vorherige IT-Erfahrung plötzlich neue KI-Software haben, seid auf der Hut.
https://www.tobru.ch/eine-ki-vibe-coding-horrorgeschichte/

Eine KI Vibe Coding Horrorgeschichte

Eine medizinische Fachperson baute mit KI eine Patientenverwaltungs-App, legte alle Patientendaten ungeschützt im Internet offen und sendete Sprachaufnahmen ohne Einwilligung an KI-Dienste. Wahrscheinlich unter Verletzung des nDSG und weiteren Gesetzen.

Tobias Brunner aka tobru
2️⃣ In einem am 23. März publizierten Entscheid hat die FCC kommuniziert, dass ab sofort nur noch in den USA hergestellten Router zugelassen werden. Die Regelung bezieht sich dabei nicht nur auf den Zusammenbau, sondern umfasst die gesamte Herstellungskette insbesondere der Router-Komponenten, welche direkt für die Datenübertragung relevant sind (RAM-Chips müssen zum Beispiel nicht zwingend aus USA stammen). Als Begründung wird auf die nationale Sicherheit verwiesen.
https://dnip.ch/2026/03/31/dnip-briefing-66-was-kann-schon-schiefgehen/#Router-born-in-the-USA
DNIP Briefing #66: Was kann schon schiefgehen? - Das Netz ist politisch

Die Redaktion präsentiert jeden Dienstag die Geschichten, die sie bewegt, aufgerüttelt oder zum Nachdenken angeregt hat. Heute u.a. mit verschiedenen Aspekten

Das Netz ist politisch

Dieser Entscheid ist aus mehreren Gründen brisant:

➡️ Je nach Lesart verbietet die neue Regelung auch den Software-Update bestehender Modelle, und damit insbesondere auch Security-Updates.
➡️ Per dato gibt es keinen Anbieter in den USA, welcher *in den USA* Router für Endbenutzer in nennenswerten Stückzahlen herstellt.
➡️ Auch Chip-Hersteller, welche Mobilfunk- und WiFi-Chips in den USA fertigen, sind eher Mangelware.
https://www.heise.de/news/USA-verbieten-alle-neuen-Router-fuer-Verbraucher-11222044.html

USA verbieten alle neuen Router für Verbraucher

Ab sofort lassen die USA nur noch im Inland hergestellte Router für Verbraucher zu. Solche Modelle gibt es aber nicht.

heise online

Ausländische Anbieter können zwar eine Ausnahmebewilligung beantragen, müssen dabei allerdings viele Geschäftsdetails offenlegen. Sie müssen ausserdem erklären, wieso sie bisher nicht in den USA produzierten, und darüber hinaus einen Plan vorlegen, wie die Produktion in den USA aufgebaut werden soll.

Die Vermutung, dass es schlussendlich mehr um die Umsetzung der MAGA-Politik als um die Erhöhung der nationalen Sicherheit geht, liegt geradezu auf der Hand.
https://dnip.ch/2026/03/31/dnip-briefing-66-was-kann-schon-schiefgehen/#Router-born-in-the-USA

DNIP Briefing #66: Was kann schon schiefgehen? - Das Netz ist politisch

Die Redaktion präsentiert jeden Dienstag die Geschichten, die sie bewegt, aufgerüttelt oder zum Nachdenken angeregt hat. Heute u.a. mit verschiedenen Aspekten

Das Netz ist politisch
Interessant auch das Timing: Am gleichen Wochenende verkündete auch der MAGA-Meister der Vorankündigungen, Elon Musk, dass er eine Chip-Fabrik in den USA bauen wolle.
https://www.tomshardware.com/tech-industry/elon-musk-formally-launches-20-billion-terafab-chip-project
Elon Musk unveils $20 billion ‘TeraFab’ chip project to make chips, memory, and package processors all under one roof — targets a terawatt of annual compute

The joint Tesla-SpaceX fab will make both terrestrial inference chips and space-hardened processors.

Tom's Hardware
3️⃣ Nicht nur ChatGPT blendet seit ein paar Wochen Werbung ein (und erwartet daraus 100 Mio Dollar Einnahmen in 2026), auch Copilot (die KI-„Marke“ von Microsoft) hält sich diesbezüglich nicht mehr zurück. So staunte ein Software-Entwickler vor ein paar Tagen nicht schlecht, dass seine auf Github (einem System zur versionierten Verwaltung von Software-Quellcode) mit Copilot erstellte Change-Beschreibung eine Werbenachricht für ein Drittprodukt enthielt.
https://dnip.ch/2026/03/31/dnip-briefing-66-was-kann-schon-schiefgehen/#Copilot-liefert-Werbung
DNIP Briefing #66: Was kann schon schiefgehen? - Das Netz ist politisch

Die Redaktion präsentiert jeden Dienstag die Geschichten, die sie bewegt, aufgerüttelt oder zum Nachdenken angeregt hat. Heute u.a. mit verschiedenen Aspekten

Das Netz ist politisch

Wie eine Analyse zeigt, enthalten bereits mehr als 1.5 Millionen solcher Change-Beschreibungen kurze Werbetexte.

Internet-Werbung ist damit auch in einem Bereich angekommen, in welchem sie bisher kaum anzutreffen war: In den web-basierten Tools und Sites zur Software-Entwicklung. Wer sich diesem Trend als EntwicklerIn entziehen will, kann zum Beispiel auf Codeberg wechseln. Dank Migrationstools kann man dabei auch die gesamte Historie von Github mitnehmen.
https://dnip.ch/2026/03/31/dnip-briefing-66-was-kann-schon-schiefgehen/#Copilot-liefert-Werbung

DNIP Briefing #66: Was kann schon schiefgehen? - Das Netz ist politisch

Die Redaktion präsentiert jeden Dienstag die Geschichten, die sie bewegt, aufgerüttelt oder zum Nachdenken angeregt hat. Heute u.a. mit verschiedenen Aspekten

Das Netz ist politisch

4️⃣ Ob wir es wollen oder nicht, KI-generierte Unterhaltung (und Information) haben in den letzten Jahren unsere Welt verändert. Autor:innen lassen ihre Bücher mit ChatGPT & Co. schreiben oder sich zumindest dabei unterstützen. Unter Umständen nimmt dann der Verlag das Buch aus dem Angebot, falls es zu offensichtlich war (und die Qualitätskontrolle des Verlags schlechter ist als die der Leser:innen).

https://dnip.ch/2026/03/31/dnip-briefing-66-was-kann-schon-schiefgehen/#KI-Unterhaltung

DNIP Briefing #66: Was kann schon schiefgehen? - Das Netz ist politisch

Die Redaktion präsentiert jeden Dienstag die Geschichten, die sie bewegt, aufgerüttelt oder zum Nachdenken angeregt hat. Heute u.a. mit verschiedenen Aspekten

Das Netz ist politisch

Schwieriger aber ist es, wenn die Autorin das Buch gar nicht selbst geschrieben hat, sondern irgendjemand es in ihrem Namen hochgeladen hat. Und sie dann Probleme hat, dieses falsche Werk wieder aus den Online-Buchläden zu entfernen.

Genau das will Spotify bei Musik nun angehen: Künstler können sich informieren lassen, wenn ein Stück hochgeladen wird, welches unter ihrem Namen erscheinen soll.
https://www.theverge.com/streaming/900910/spotify-artist-profile-protection-ai-clones

Spotify is letting artists manually approve releases to combat AI fakes

Spotify’s Artist Profile Protection lets artists manually approve what music shows up on their profile.

The Verge
Ich vermute aber, dass KI-Musikscammer da neue Ideen finden werden, diesen Schutz zu umgehen. Schliesslich lässt sich damit fast ohne Arbeit Geld verdienen. Und welcher Schwindler will sich denn sein lukratives Geschäftsmodell einfach so madig machen?
https://dnip.ch/2026/03/31/dnip-briefing-66-was-kann-schon-schiefgehen/#KI-Unterhaltung
DNIP Briefing #66: Was kann schon schiefgehen? - Das Netz ist politisch

Die Redaktion präsentiert jeden Dienstag die Geschichten, die sie bewegt, aufgerüttelt oder zum Nachdenken angeregt hat. Heute u.a. mit verschiedenen Aspekten

Das Netz ist politisch
Übrigens: Tamedia hat gerade angekündigt, dass ihre Journalist:innen die Artikel nicht mehr alleine schreiben werden. Gewisse Artikel würden ohne menschliches Zutun aus Pressemitteilungen generiert und auch bei den anderen Artikeln würde der KI-Einsatz nicht deklariert, «wenn sie zu 95 Prozent den Text geschrieben hätte», wie die KI-Chefin von Tamedia sagte. Ob das dem Vertrauen der Schweizer:innen in den einheimischen Qualitätsjournalismus wirklich förderlich ist?
https://www.woz.ch/2613/tamedia/95-prozent-von-der-ki/!T659TDVMTEHS
Tamedia: 95 Prozent von der KI

Mit künstlicher Intelligenz wollen Schweizer Medienhäuser Kosten senken. Dabei wird ein zentraler publizistischer Prozess wegrationalisiert.

5️⃣ Dieser Tage berät die Sicherheitskommission des Nationalrats über die Revision des Nachrichtendienstgesetzes (NDG). Das nimmt die @digiges zum Anlass, nochmals auf das von ihr erstrittene Urteil vor EGMR und Bundesverwaltungsgericht hinzuweisen.

Die DigiGes hat 19 aus dem Urteil herausgearbeitete Mängel analysiert und kommt zum Schluss: „Die Massenüberwachung durch Funk- und Kabelaufklärung kann nicht mit den Grundrechten konform gemacht werden.
https://www.digitale-gesellschaft.ch/2026/03/30/die-massenueberwachung-des-geheimdiensts-ist-unmoeglich-mit-den-grundrechten-vereinbar-revision-nachrichtendienstgesetz/

Die Massenüberwachung des Geheimdiensts ist unmöglich mit den Grundrechten vereinbar

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit dem Urteil vom 19. November 2025 anerkannt: Die Funk- und Kabelaufklärung durch den Nachrichtendienst verletzt die Grundrechte. Die Digitale Gesellschaft zeigt in einer umfangreichen Analyse auf, welche Mängel das Gericht anerkennt und dass es faktisch unmöglich ist, diese Massenüberwachung grundrechtskonform auszugestalten. Die Analyse lässt nur ein Fazit zu: Der Bund muss die Funk- und Kabelaufklärung so schnell als möglich und vollumfänglich einstellen. Die heute in der Sicherheitskommission des Nationalrats anlaufende Revision des Nachrichtendienstgesetzes ist die Gelegenheit dazu.

Digitale Gesellschaft
Als ein Beispiel wird der Quellenschutz im Journalismus erwähnt; ein wichtiges Werkzeug, mit dem demokratie- und gesellschaftsrelevante Missstände ans Licht gebracht werden können; eine wichtige Grundlage eben für Qualitätsjournalismus. Diese würde vollständig unterlaufen. Die anderen 18 Beispiele sind in der ausführlichen Analyse zu finden.
https://dnip.ch/2026/03/31/dnip-briefing-66-was-kann-schon-schiefgehen/#Kabelaufklaerung-%E2%80%93-nein-danke
DNIP Briefing #66: Was kann schon schiefgehen? - Das Netz ist politisch

Die Redaktion präsentiert jeden Dienstag die Geschichten, die sie bewegt, aufgerüttelt oder zum Nachdenken angeregt hat. Heute u.a. mit verschiedenen Aspekten

Das Netz ist politisch

6️⃣ Die US-Amerikaner:innen versuchen es ein zweites Mal, eine Applikation zu launchen, um die Übergriffe der vermummten Geheimpolizei ICE im Inland zu tracken. Nachdem die App ICEBlock auf Drängen von Trumps Chefanklägerin Bondi aus Apples App Store entfernt wurde, gibt es eine Nachfolgeversion, AntiFreeze, die ohne App Store auskommt und nur Webtechnologien nutzt. Als Backupdomain nutzen sie passenderweise Island (engl. ICEland).

https://www.dailykos.com/stories/2026/3/26/2374832/-Update-ICE-Tracking-App-AntiFreeze-Is-Becoming-Harder-to-Censor-Here-s-How

Update: ICE Tracking App AntiFreeze Is Becoming Harder to Censor. Here's How.

One week. That's all it took. Seven days ago, AntiFreeze was a side project sitting on a server with 194 users. Then this community got ahold of it. Two front-page diaries, hundreds of comments, ...

Daily Kos

7️⃣ Nachdem Elon Musk Twitter übernommen, das Team entliess, dass Hassrede etc. moderieren sollte und sogar gebannte Personen wieder auf die Plattform einlud, begannen Werber sich zurückzuziehen, aus Angst um ihren Ruf. Eine Richterin hat nun entschieden, dass dieser gemeinsame Schritt nicht gegen das Kartellrecht verstosse. Im Übrigen sähe es so aus, dass Musk mittels der Discovery-Phase vor den Verhandlungen vor allem an Geschäftsinterna der Firmen gelangen wollte.

https://arstechnica.com/tech-policy/2026/03/elon-musk-loses-big-in-court-x-boycott-perfectly-legal/?utm_social-type=owned

Elon Musk loses big in court; X boycott perfectly legal

X admonished for "fishing expedition" as judge dismisses ad boycott lawsuit.

Ars Technica
8️⃣ In der EU wurde die Verlängerung der „temporären“ Chatkontrolle äusserst knapp mit 307 zu 306 Stimmen blockiert. Dass dies auch die Privatsphäre von Schweizerinnen und Schweizern betroffen hätte, haben wir schon mehrfach angesprochen.
https://www.patrick-breyer.de/ende-der-chatkontrolle-eu-parlament-stoppt-massenscans-im-abstimmungskrimi-weg-frei-fuer-echten-kinderschutz/
Ende der Chatkontrolle: EU-Parlament stoppt Massenscans im Abstimmungskrimi - Weg frei für echten Kinderschutz!

Die umstrittene massenhafte Überwachung privater Nachrichten in Europa endet. Nachdem das Europäische Parlament bereits am 13. März der anlasslosen und flächendeckenden Chatkontrolle durch US-Konzerne eine Absage erteilt hatte, versuchten konservative Kräfte gestern in einem demokratisch hochbedenkl

Patrick Breyer
9️⃣ Russland schränkt den Internetzugang immer weiter ein. Und verbietet Proteste mit kafkaesken Begründungen. Beispielsweise dass an den gewünschten Demoterminen alle dafür geeigneten Plätze in der Stadt gleichzeitig grundgereinigt werden müssten und damit „leider“ nicht für Versammlungen zur Verfügung stehen würden.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-online-sperren-100.html
Russland sperrt Internet - und verbietet Proteste dagegen

Stillstand statt Surfen: Russland schränkt den Internetzugang immer weiter ein - und der Frust wächst. Demonstrationen sind eigentlich per Verfassung erlaubt, werden aber kaum genehmigt. Die Begründungen sind mitunter abenteuerlich.

tagesschau.de
🔟 Netflix will alle Synchronsprecher dazu zwingen, ihre Rechte an ihrer Stimme kostenlos abzugeben. Damit Netflix zukünftig ihre Produktionen auch ohne die Synchronsprecher übersetzen könne.
https://nicht-nett-flix.de/
Nicht Nett Flix: Stoppt den Stimmen-Klau bei Netflix!

*️⃣ Apple wird morgen 50 Jahre alt. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Mac und Apples Erfolgen danach war der Besuch beim Xerox PARC, dem Forschungszentrum, das damals an grafischen Benutzeroberflächen forschte. Michael Hiltzik erzählt diesen wegweisenden Besuch aus 1979 spannend nach.
https://www.latimes.com/business/story/2026-03-24/inside-the-1979-silicon-valley-demo-that-made-apple-what-it-is-today
Hiltzik: When Steve Jobs got a show-and-tell at Xerox

In 1979, Steve Jobs led a delegation from Apple into Xerox's secretive Silicon Valley computer lab. The world would never be the same.

Los Angeles Times
*️⃣ "Let’s really hope the bubble bursts soonest. Because when the money goes away, so will a lot of the shitty people." schreibt der kanadische Software-Entwickler Tim Bray in seinem neusten "Long Links"-Blogpost. Mit der Blase ist (was wohl kaum überraschend sein dürfte) der aktuelle KI-Hype gemeint.
https://www.tbray.org/ongoing/When/202x/2026/03/24/Long-Links
Long Links

ongoing by Tim Bray

#️⃣ Wer den ganzen Text in voller Schönheit und mit allen Links lesen möchte: Es gibt ihn werbe- und spamfrei bri #DNIP.

Dort könnt ihr euch auf unsere Mailingliste setzen lassen. Und verpasst damit keinen unserer Artikel.
https://dnip.ch/2026/03/31/dnip-briefing-66-was-kann-schon-schiefgehen/

DNIP Briefing #66: Was kann schon schiefgehen? - Das Netz ist politisch

Die Redaktion präsentiert jeden Dienstag die Geschichten, die sie bewegt, aufgerüttelt oder zum Nachdenken angeregt hat. Heute u.a. mit verschiedenen Aspekten

Das Netz ist politisch
@[email protected] Der Autor schreibt so schön von no single point of failure. Aber das gilt allenfalls in einem Rechtsstaat. Was nützt eine Backup-Domain, wenn "ein Anruf reicht" und dann wird auch diese auf iOS und auf Androidgeräten mit Google-Attestation-API nicht mehr geroutet. Das Internet ist ungeeignet für Widerstand gegen eine Diktatur.

@Life_is
An einer anderen Stelle wird auf die Möglichkeit zur Domainblockade via SafeBrowsing-Sperre hingewiesen.

Ist nicht perfekt, aber besser als die AppStores.

@[email protected] Es ist wie ein Katz-und-Maus-Spiel. Nur dass die Katze 9 Leben hat und scharfe Krallen und 10mal so groß ist wie die Maus und unendliche Geduld, und perfekten Geruchssinn und super Nachtsicht und eine Jagdlizenz und Körperpanzer und automatische Schusswaffen und unbegrenzt Munition und Immunität und ein Budget von 80 Milliarden Dollar, und Gesichtsmasken und keine ID Nummern und eine PR Abteilung mit 3 Millionen katzenvideos im Internet.
@[email protected] https://m.imdb.com/de/title/tt0106175/ (Der Trailer ist absoluter Murks. Besser wären Szenen gewesen mit den schwarzen unmarkierten Hubschraubern und SUVs, das Nashorn, die Väter und die Bewahrer, die Folterszenen.)