Die Menschheit ist nur eine Tierart. Und Tierarten sterben aus.

Der Paläontologe Henry Gee glaubt, das passiert früher, als wir denken.

Mein Interview mit ihm hier: https://krautreporter.de/klimakrise-und-losungen/6258-der-homo-sapiens-hat-nur-noch-10-000-jahre-wahrscheinlich-weniger?shared=1375e431-7d87-4542-add5-62e3c64c067a&utm_campaign=share-url&utm_medium=editorial&utm_source=typefully.com

„Der Homo sapiens hat nur noch 10.000 Jahre. Wahrscheinlich weniger“

Das Aussterben der Menschheit hat bereits begonnen, sagt der britische Paläontologe Henry Gee. Es bleibe nur noch wenig Zeit, das zu verhindern. Eine Option: der Weltraum.

Krautreporter

@grimm

Interessantes Interview, und wichtig, auf das Problem des weltweiten Bevölkerungsschwunds hinzuweisen (cc @BlumeEvolution ). In vielen Köpfen spukt noch das Gespenst der "Überbevölkerung", obwohl sich das Vorzeichen längst gedreht hat.

Aber ich finde es recht sinnlos, über einen Zeitpunkt für das Aussterben der Menschheit zu spekulieren, ob jetzt in 1000, 10.000 oder 100.000 Jahren. Dafür gibt es viel zu viele "unknown Unknowns".

@grimm

Man kann den weltweiten Trend zu schnell sinkenden Geburtenraten ("Bevölkerungsimplosion") nicht einfach über Jahrhunderte in die Zukunft fortschreiben, genauso wenig wie ja auch die "Bevölkerungsexplosion" nicht von Dauer war, sondern einen Peak erreicht hat.

Den Prinzipien der kulturellen Evolution folgend darf man erwarten, dass stabile pro-natalistische Gemeinschaften über Generationen hinweg zahlenmäßig anwachsen und letztlich den Laden übernehmen.

@BlumeEvolution

@grimm
Ich finde das alles nicht sehr schlüssig. Es ist ein Modell, mehr nicht.
Vor allem der Teil mit dem kleinen Genpool (was Unsinn ist) und die angebliche Anfälligkeit für Krankheiten. Die Gründe dafür sind ganz andere, nämlich die große Mobilität der Menschen zur Zeit.
@Easydor @grimm
Zitat: " Es ist ein Modell, mehr nicht." 
Die Weltraumtheorie hat für & wieder.
a. Dagegen spricht, was mit den Ressourcen alles möglich wäre 
b. Dafür spricht, dass die aggressive Menschheit ihre Stärken in der Not besser ausspielen kann.

@grimm Und plötzlich, wenn man der verlinkten Analyse folgt, werden LLM überlebenswichtig: Als Zugangsmethode zum riesigen Wissensschatz der Menschheit, dank derer der Mensch in der Grashütte im Norden Kenias zum nächsten Einstein wird.

Durchaus eine Schwäche dieses Interviews, dass die Auswirkungen von LLM nicht besprochen wurde. Werden sie im Buch besprochen?

@grimm
10.000 Jahre noch ? 🤔 Das würde bedeuten, wir würden das aktuelle Klimaproblen noch bzw schon bald positiv lösen. Das ficht den Experten nicht an. Es werden andere Probleme folgen, wie er wohl meint, die uns Menschheit nach 10000 J zum Verhängnis werden. Ziemlich pessimistisch 🙄Weil Säugetiere im Vergleich zum Menschen ihre Umwelt nicht beeinflussen können.
@grimm Die Menschheit hat schon mal ein genetisches Nadelöhr mit erschreckend wenigen Individuen überstanden. Auch ein Bevölkerungsrückgang auf weniger als 1Mrd Menschen dürfte bei weitem nicht das Ende der Zivilisation bedeuten, im Gegenteil. Vielleicht erreichen wir dann ein nachhaltige Lebensweise.
@Rico Grimm 10000 jahre wären eine wirklich lange zeit ... so viel wie ungefähr von der ersten erfindung es ackerbaus bis jetzt. bei der klimazerstörung glaube ich nicht, dass wir solange durchhalten.