Mir geht seit Samstag folgendes Erlebnis nicht aus dem Kopf: Schwimmbad mit Kind -> Burgerladen. Draußen ein Obdachloser, der fragt, ob ich ihm was zu essen kaufen könne. Sicher, warum nicht.

Es dauert lange, voller Laden. Mensch wird anscheinend von innen beäugt, ich dann auch, als ich ihm das Menü bringe.

Kind erzählt mir vom Nachbartisch: "Jetzt hat der dem echt was zu essen gekauft und der hängt jetzt da ab…"

Deutschland, Du kannst so hässlich sein. Hauptsache, der Wal hat nen Namen.

Natürlich ändert sich in beiden Fällen nichts grundlegendes, aber jemandem eine Freude zu machen ist vielleicht auch einfach… Nett?!
@[email protected] Das ist diese gesellschaftlich völlig unangesagte Sache mit der Freundlichkeit. Dabei bricht sich doch wirklich niemand einen Zacken aus der Krone bei solchen Aktionen. Du hast jedenfalls jemanden eine Freude gemacht, gut so.
@oliver Danke für das Schlüsselwort Freundlichkeit. Genau das. Ist doch alles schon scheisse genug, und mir geht es nicht besser, wenn es jemandem anderen schlecht(er) geht.
@rotnroll666 @oliver Exakt das, danke! Die Angst vor dem sozialen Abstieg ist so groß, dass zu viele nur nach unten schauen und treten. So traurig.