Ich bin in Bezug auf Gewalt von Menschen gegen Menschen (physisch, psychisch, Erwachsene, Jugendliche, Kinder, jegliche Geschlechter, jegliche Bildungs- und Einkommensschicht) ziemlich abgebrüht in Bezug auf meine Erwartungshaltung: Es gab sie immer, wird sie immer geben, überall.
Vertrauen ist eine zutiefst persönliche Sache und ist bei mir vom Geschlecht unabhängig; der Statistiken zu den Häufigkeiten und Auswirkungen bin ich mir bewusst.
Einzelfälle gehen mir trotzdem unter die Haut.
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Was mir gerade extrem unter die Haut und nicht mehr aus dem Kopf geht:

Dass im Bundestag der Bundeskanzler offen rassistisch über eine „Gewaltexplosion“ reden kann, ohne zur Ordnung gerufen und mit Fakten konfrontiert zu werden.
Und dass eine Bundestagspräsidentin das verteidigt, indem sie eine sehr billige Rhetorik einsetzt.

Das ist Struktur, da hilft keine Empathie.

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@a_ka_es

Im Grunde sind die halt längst auf AfD-Linie. Inklusive SPD bei Sozialkürzungen, spätestens seit Schröder. Schon die Agendabande hätten wir also vom Hof jagen müssen. Nun isses halt langsam zu spät und Faschismus ist wieder hoffähig - ohne Ordnungsrufe und unter Applaus der Fraktionen.