Vor zwei Jahren habe ich für #Buerstadt die Entwicklung der Städtischen Verschuldung der letzten 20 Jahre inflationskorrigiert und grafisch aufbereitet. Das habe ich heute aktualisiert.

Seit ca. 2019 macht Bürstadt massiv Schulden und ein wichtiger Faktor war die Abschaffung der Strassenausbaubeiträge durch CDU und FW, die früher Jahrzehntelang erhoben wurden.

@buerstadt

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@buerstadt Die Abschaffung der Strassenausbaubeiträge in Bürstadt bedeutet, dass Grundstücks- und Hausbesitzer weniger bezahlen müssen.

Die Alternative, die "Grundsteuer B" stark anzuheben kann von den Grunstücksbesitzern dagegen direkt an die Mieter weitergegeben werden. Die Kita-Gebühren zu erhöhen ist Sozial nicht ausgeglichen.

Dies entspricht dem in Deutschland beobachtbaren Muster, die wohlhabenden steuerlich zu "entlasten" und stattdessen z.B. die Mehrwertsteuer zu erhöhen.

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Der Spitzensatz der Einkommenssteuer betrug 1950 noch 95%, nun beträgt er 42%.

Die Mehrwertsteuer betrug als ich ein Kind war 11%, nun liegt sie bei 19%.

Die Vermögenssteuer ist seit 1997 ausgesetzt.

Wir bürden also nachfolgenden Generationen hohe Schulden auf, weil die Wohlhabenden sich erfolgreich dagegen wehren, ihren Anteil zur Staatsfinanzierung zu leisten.

Details zu Bürstadt:
https://www.herdsoft.com/blog/kreditentwicklung-2025.html

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Kreditentwicklung Bürstadt 1997 bis 2025

@herdsoft
Das hört ja mit der Senkung des Spitzensteuersatzes nicht auf.
Heizkosten werden höher wenn Vermieter wieder stärker auf Gas/Oel setzten.
Die zusätzlichen Kosten, welche bei einer Erhöhung der MWSt auf 21% ( wie momentan diskutiert) anfallen werden, will ich gar nicht erst anfangen.
Das trifft nämlich verstärkt „nicht die Reichen!“😤
( soviel zum Klingbeil-Mantra „Entlastung für die Mitte der Gesellschaft“) 🥳🤦