Die ersten 13 Monate ohne Gas sind rum.

Der Gesamtverbrauch (minus Solarstrom, aber das ist eine andere Rechnung) ist 11 MWh pro Jahr – ein bischen drunter, aber bitte.

Vor der ganzen Umstellung haben wir 5.5 MWh Strom im Jahr gebraucht, plus Diesel plus Gas.

Diesel waren 120 Hekto-Kilo-Meter, bei 7 l/100 km also 840l Diesel, 8.4 MWh Energiebezug. Wir kommen jetzt auf ca. 2 MWh Fahrstrom, bei einer geringfügig geringeren km-Leistung, total also 7.5 MWh (real unter 7 MWh, weil wir im Haus Strom einsparen konnten).

Gas waren 1100 bis 1300 m^3, also ca. 12 MWh Gas-Energie. Wir kommen jetzt auf etwa 4 MWh Heizstrom im Jahr, aber der Winter war sehr kalt. Den COP 3 haben wir dennoch gemacht.

Total also ca. 7 MWh plus 4 MWh = 11 MWh-ish, und das hat sich auch so bewahrheitet.

Unser Strombezug hat sich damit verdoppelt, von 5.5 MWh auf 11 MWh pro Jahr, ein Durchschnitt von 1266 Watt (11000 kWh/8766h = 1266 Watt).

Damit liegen wir im Grenzbezug der Leistungsfähigkeit der Stromnetz-Auslegung in netzschwachen Gebieten der Niederlande, aber entscheidend ist weniger die Durchschnitts-Leistung als Spitzenlast. Wenn wir ordentlich Strom brauchen, dann ist unseren Nachbarn auch kalt.

Wie dem auch sei: Rechnerisch drittelt die Energiewende den Brutto-Energieverbrauch und verdoppelt die benötigte Strom-Energie. Die Rechnung geht auf.

Jetzt also das Speicherthema angehen, erst einmal auf dem Tageslevel und national auf dem Jahreslevel.

Beim Elektroauto sieht man die Winterreifen enorm: In den 3 Tagen vor dem Reifenwechsel ca. 18 kWh/100 km. Puschen wechseln, selbes Wetter, selbe Verbraucherlage im Auto, unter 15 kWh/100 km.

Reifendruck ist auch enorm wichtig. Für die Sommerreifen gilt:

  • 2.5/2.7 bar -> 14.3 kWh/100 km
  • 2.2/2.4 bar -> 16-17 kWh/100 km
@isotopp Aber das E-Auto brummt nicht so schön. Schachmatt. Und nun?
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@Diogenes @phoerious @isotopp Hä? Ich hab eine superleise Technologie und dann mach ich künstlich den Sound von hundert Jahre alter Verbrenner-Technik drüber? Wieso das denn?

@claudius Weil alle[tm] erwarten, dass Gefahren sich akustisch ankündigen.

@Diogenes @phoerious @isotopp

@wonka @claudius @Diogenes @phoerious @isotopp Ein langsamer Stromer ist keine Gefahr, ein schneller Stromer ist nicht leise.
@fluchtkapsel Der Aufmerksamkeitston unseres R5 ist von 0-30km/h der gleiche, ob ich normal anfahre oder voll drauftrete. Nur ein kurzes Reifenquietschen kommt dazu und evtl. ein entsetzter Aufschrei eines unverbereiteten Mitfahrers.

@fluchtkapsel Das sehen offenbar nicht alle so.

Gerade Menschen mit Seh-, Hör- und Mobilitätseinschränkungen könnten sich erschrecken, wenn sie einen Stromer nicht rechtzeitig hören und der dann "plötzlich" "zu dicht" vorbeifährt. Die durch das Erschrecken ausgelösten Verletzungen möchte auch keiner haben.

Aber ich stimme zu, dass das "weg muss", dass künstliche Geräusche unnötig werden sollten.

@claudius @Diogenes @phoerious @isotopp