Monitor-Chef Restle geht nach Afrika, weil er sich in der
#ARD mit seiner Haltung zur AfD in der Minderheit sieht.
Restle macht beides gleichzeitig publik: Er fühlt sich in der ARD in der Minderheit – aber der Wechsel nach Nairobi erfolgt laut Interview offiziell, um "da hinzuschauen, wo zu wenig hingeschaut wird" (was er ja als Monitor-Chef überhaupt nicht kann und im Gesamtkontext auch gar nicht doppeldeutig verstanden werden kann...) und weil Afrika als "Kontinent" (die ZEIT-Frage ging zwar um Kenia, ein Land, aber gut...) "grandios unterschätzt" werde. 1/2
Ich habe hier bewusst taz-artig stärker zugespitzt, als ich das sonst tue, aus meiner Perspektive als Mensch mit afrikanischen Wurzeln heraus – nicht um die Fakten zu verdrehen, sondern um den Widerspruch zwischen Minderheitsgefühl und journalistischem Handeln sichtbar zu machen. 2/2