Warum reiner Äußerungs-Wiedergabe-News-Journalismus nicht (mehr) zeitgemäß ist, in einem Bild.

@GaborPaal Ja, man hat oft das Gefühl, viele Journalisten arbeiten ein bisschen hilflos mit den Methoden weiter, die sie beherrschen – und die an einem Trump nur scheitern können.

Bei Putins Aussagen dagegen wird recht konsequent gleich dazugesagt, wenn etwas offensichtlich Unsinn, widersprüchlich oder gelogen ist. Das find ich gut. Vielleicht sollte man dieselben Standards auch bei Staatschefs befreundeter Staaten und der eigenen Regierung anlegen.

Was wäre Ihr Vorschlag, als Journalist?

@tm auch bei Trump wird immer wieder ergänzt, dass er für bestimmte Behauptungen keine Belege hat. Bei deutschen Politikern würde ich mir das auch konsequenter wünschen. In diesem Fall könnte man entweder darstellen, wie sich Aussagen widersprechen oder, vielleicht manchmal besser noch, sich fragen, worin genau der Nachrichtenwert besteht. Da gibt es keine Patentrezepte, aber weniger Verlautbarung und mehr Orientierung würde helfen.