2/2 «Seit mehreren Tagen sitzen Swisscom-Kunden in Oetwil am See ohne Internet, Telefon und TV da. Der Fall zeigt, wie verwundbar die digitale Infrastruktur ist.»
@martinsteiger das ist bezüglich Ursache wie auch Wirkung "normal" (siehe nur die vielen Witze über Bagger in der Branche) und völlig unabhängig vom Anbieter .... und war auch schon als alle am Kupfernetz hingen so.
PS: und heutzutage gibt es für den Notfall immerhin Alternativen zu kabelgebundenen Anschlüsse.
@simon Man sieht halt, dass die ja doch sehr teure Infrastruktur auf Kante genäht ist.
Die Alternative, also Mobilfunk, ist eher ein Notnagel. Wenn viele Nutzer:innen betroffen wäre, entfiele aufgrund der resultierenden Überlastung auch diese Alternative.
@martinsteiger mein Punkt war eher, dass das schon immer auf Kante genäht war, weil schlussendlich niemand bereit ist für ein kleines bisschen Risikominderung substantiell mehr zu zahlen (im privaten Bereich erst recht nicht). Und früher war es noch alles -viel- teurer.
Ich hab hier 2 Internetanschlüsse die technisch verschieden sind von 2 unterschiedlichen ISPs, und trotzdem würden sie einen Wasserrohrbruch in der Strasse nicht überleben, von einem motivierten Baggerfahrer ganz zu schweigen.
@simon Noch mehr bezahlen? Wir sprechen nicht von einem Discount-Anbieter …
Ich frage mich bloss, wieso man Dörfer nur mit einem Kabel erschliesst, also anscheinend eine Stern-Topologie nutzt.
Ist das beim Strom auch so?
@simon Interessant!
Ich fürchte, unsere teure, aber nicht sonderlich redundante Infrastruktur wird noch erhebliche Problem verursachen.