1:1 Ausstattung an Schulen mit einem durch die Schule betriebenen Learning Management System macht für mich immer mehr Sinn. Ohne bleibt das Ganze zu oft bei "Digitaler Mappe" und "Schulbuch auf dem Gerät" stehen...
1:1 Ausstattung an Schulen mit einem durch die Schule betriebenen Learning Management System macht für mich immer mehr Sinn. Ohne bleibt das Ganze zu oft bei "Digitaler Mappe" und "Schulbuch auf dem Gerät" stehen...
@mpblkclp definitiv. Wobei ich nicht weiß, ob das MDM-Geräte sein müssen, oder ob es auch BYOD sein darf.
Bei Apple Monokulturen bleibt es sonst auf der "für mich reicht Airdrop"-Stufe stehen.
Außerdem stelle ich mir beim freiwilligen Verantwortung-abgeben und kollektiv Rechte ignorieren immer öfter die Frage, ob die Vorteile der "Digitalisierung" ihre Nachteile überhaupt aufwiegen. ...
@chbmeyer @mpblkclp es liegt nicht an den ungemanagten Geräten, es liegt an der ungemanagten Medienkompetenz.
Schulen können AUCH viel zweifelhaftes vorgeben. (Verzichte hier auf Beispiele.)
Es braucht neue LERN-settings, eine (teilweise) Abkehr von der Notenfokussierung zugunsten spürbarer Selbstwirksamkeit und tiefgreifende #Digitalkompetenz.
Dann kann man auf MDMs verzichten, die oftmals für Fremdsteuerung, Kontrolle und Überwachung missbraucht werden.
@eduX @chbmeyer Der zentrale Hebel sind letztlich aber Prüfungsformate. Um die Geräte in Prüfungen einsetzen zu dürfen, müssen eine Reihe von Dingen erfüllt sein:
a) Vergleichbare technische Daten
b) Identische Software/Apps, die vorher im Unterricht eingeführt wurde
c) Prüfungsmodus, entweder per MDM oder appintern
Man kann herumträumen mit neuen Prüfungsformaten, bohrt aber beim Juristenüberhang "Typ A" im Bildungssystem spätestens bei Abschlussprüfungen extrem dicke Bretter.
@mpblkclp @chbmeyer das sehe ich nicht in der Form.
Zum einen müssen Schulen Prüfungsformate trotz "Typ A" flexibilisieren statt uniformieren.
In Berlin auf der #konfbd25 sprach Hattie vom "customized learning". Die notwendigen Konsequenzen sollten natürlich für ALLE abgeleitet und klar kommuniziert werden.
Es geht um Leistungsbereitschaft, ohne diesen Begriff eindimensional zu meinen. Können und gegenseitiges Unterstützen als persönliche Bereicherung. Qualität statt Lernsimulation.
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@mpblkclp @chbmeyer ich sehe die Konfiguration der Geräte nicht als zentral an. Schulen müssen im Umgang mit den Lernenden bessere Wege finden - weg von geraden Behördenfluren, die den Lehrplan linear auslegen.
Hin zu vernetzten Lernstrukturen.
Fokus auf Zusammenhänge,
Betonung von Verständnistiefe.
Stärkung von sozialem, gemeinsamen Tun.
Weniger vom SELBEM, mehr VIELFALT!
Vergleiche Roger Penrose in der Schule:
https://www.bbc.co.uk/news/science-environment-54439150
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If you ever struggled with maths at school, you were in good company. Sir Roger Penrose: "I was always very slow. I was good at maths, yes, but I didn't necessarily do very well in my tests."
"But the teacher realised if he gave me enough time, I would do well. I basically had to do everything by working it out from first principles."
↪️ Whoever that teacher was we have reason to thank him for his patience with the young pupil!