Marketing in 2026

https://michael-simons.eu/p/marketing-in-2026.html

> Mal im Ernst: Ich bin überzeugt davon, dass normale Menschen uns und unser Umfeld für komplett bescheuert erklären werden, wenn sie wüssten, was einige von uns täglich veröffentlichen.

#LinkedIn #LangerRant

Marketing in 2026

@rotnroll666 Danke für den treffenden Post. Ich möchte noch ergänzen: Was sich wie ein roter Faden durch alles zu ziehen scheint: Nicht der Weg, sondern das Ziel ist das Ziel. Social/Linkedin und noch viel mehr KI suggerieren, dass es immer nur um ein Ergebnis geht, nicht um den Weg dorthin. Aber genau der Weg schafft die Frustrationstoleranz, die man in der IT (und nicht nur da) braucht. Ich beneide heutige Juniors wirklich nicht darum, sich gegen diese Ergebnis-Kultur durchsetzen zu müssen.

@s2b Ganz lieben Dank, Simon.

Ich den Punkt noch ergänzt, Du hast absolut recht.

Im Grunde ist es die Fortsetzung der Dopamin-Abhängigkeit, die wir auch in fast allen anderen System gerade sehen.

@rotnroll666 sehr schön Beitrag. Ich habe Linkedin auch seit langem von meinem Handy verbannt. Und ich werde da wohl auch bald komplett weg sein. Habe da quasi keine nutzen draus.
Das Alistair Cockburn meinen Blogartikel cool fand war das einzige wirklich tolle in den letzten Jahren.

Ansonsten sehen viele Beiträge dort immer gleicher aus. Viele Emojis aber wenig Inhalt.

@rotnroll666 Danke dir für diesen Beitrag. Ich kann das alles nachvollziehen. Ich freue mich schon auf eines der wenigen Events dich mal wieder Live und in Farbe zu treffen!

@rotnroll666 LinkedIn füllt seine weißen Flächen mit Interaktionheischerei: "Welt! Nimm mich wahr damit ich das Gefühl habe relevant zu sein."

Social Media hat in ihren Anfängen viel interessantes hervorgebracht. Heute betäubt es das eigene Leben und vermeidet die Konfrontation mit dem eigenen Selbst. Und ohnehin ist es bequemer, irgendwelchen Randos im Internet zu folgen, im Abo die Meta's dieser Welt zu füttern, als das eigene Leben zu leben.