So viele unnütze Regeln gibt es meines Erachtens an Universitäten gar nicht. Ohne Studien- und Prüfungsordnungen sowie Modulbeschreibungen geht es nun mal nicht. Natürlich müssten diese eher als maschinenlesbare Datenbanken vorliegen, und nicht mehr als druckbare PDF-Dateien gepflegt werden.
Was wirklich weg kann, sind die Regeln der Lehrverpflichtungsverordnung und der Stundendeputate, die in Zeiten von Hybridlehre, Online-Lehre und Blended-Formaten sinnlos sind.
Die Strukturen mit Fachschaften, Fakultätsräten, Kommissionen für Haushalt, Studium und Lehre sowie Forschung und einem Senat sind eigentlich auch ganz praktikabel.
Echte studentische Beteiligung und Partizipation darin ist jedoch leider immer noch nicht selbstverständlich. Oft sind das leider auch reine Abstimmungsgremien, weil die eigentliche inhaltliche Arbeit manchmal intransparent hinter verschlossenen Türen ohne einen partizipativen Prozess stattfindet.