Welche alten Regeln und Strukturen an Unis können weg? Ich glaube auf uns alle kommen noch unruhigere Zeiten zu. Und Unis sollten sich anpassen. Ich glaube aus Studierenden Perspektive muss sich alles flexibler und moderner anfühlen. Aber wie kriegen wir das hin?
@F_Vergoehl worauf beziehst du dich konkret, wenn du "unruhige Zeiten" schreibst?
@davidlohner ich denke an sinkende studierendenzahlen. Veränderte Nachfrage nach Studiengängen. Andere Anforderungen an Prüfungsleistungen. Politischer Erwartungshaltungen das Steuergelder für vermeintlich relevante Studiengänge eingesetzt werden. Kostendruck der zu Einstellungsstopps führt…

@F_Vergoehl @davidlohner

So viele unnütze Regeln gibt es meines Erachtens an Universitäten gar nicht. Ohne Studien- und Prüfungsordnungen sowie Modulbeschreibungen geht es nun mal nicht. Natürlich müssten diese eher als maschinenlesbare Datenbanken vorliegen, und nicht mehr als druckbare PDF-Dateien gepflegt werden.

Was wirklich weg kann, sind die Regeln der Lehrverpflichtungsverordnung und der Stundendeputate, die in Zeiten von Hybridlehre, Online-Lehre und Blended-Formaten sinnlos sind.

@F_Vergoehl @davidlohner

Die Strukturen mit Fachschaften, Fakultätsräten, Kommissionen für Haushalt, Studium und Lehre sowie Forschung und einem Senat sind eigentlich auch ganz praktikabel.

Echte studentische Beteiligung und Partizipation darin ist jedoch leider immer noch nicht selbstverständlich. Oft sind das leider auch reine Abstimmungsgremien, weil die eigentliche inhaltliche Arbeit manchmal intransparent hinter verschlossenen Türen ohne einen partizipativen Prozess stattfindet.

@MMagdowski @F_Vergoehl ich sehe das ähnlich. Imho gibt es bisweilen auch Strukturen, in denen enorme Potenziale schlummern, die allerdings nicht genutzt werden, weil persönliche Befindlichkeiten im Wege stehen.