Katherina Reiche plant mit dem Netzpaket einen Paradigmenwechsel: Nicht der Erneuerbarenausbau gibt das Tempo, sondern der lahmende Netzausbau.

Reiche setzt um, was sie als Konzern-Managerin wollte.

Eine fatale Lobbyarbeit, die wir angesichts der fossilen Inflation teuer bezahlen werden.

Monitor: Katherina Reiche: Energiewende rückwärts? - hier anschauen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche plant bei der Energiewende einen radikalen Kurswechsel: Künftig sollen nicht mehr Sonne, Wind und der Anlagenausbau den Takt bei der Energiewende vorgeben, sondern die Netzbetreiber. Sie könnten den Anschluss neuer Anlagen nach neuen Plänen der Bundesregierung deutlich erschweren. Profitieren könnte davon ausgerechnet der ehemalige Arbeitgeber von Katherina Reiche.

@peterjelinek Habeck hatte den Netzausbau zur Chefsache gemacht um ein weiteres Ausbremsen des EE Ausbau zu verhindern - Reiche kehrt das ins Gegenteil um.
Was können wir dagegen tun? Diese Regierung ist erst seit einem Jahr im Amt - die werden noch viel mehr Schaden anrichten.
Bereitet schon jemand eine Klage gegen dieses Vorgehen vor? Kann man dort unterstützen?
@peterjelinek
Das traurige daran ist, dass es ja sinnvoll ist, die Förderung der Erneuerbaren an deren Produktivität anzupassen. Es muss ja auch der Netzausbau dazu passen und dann ist es gerecht, wenn die Lasten gleichmäßig verteilt werden.
Mit ihrer Politik trifft sie die Erneuerbaren gleich zweimal: Einmal durch Hemmung des Ausbaus und durch die Argumentation in der breiten Akzeptanz.
Ich hoffe trotzdem, bald PV auf dem Dach zu haben.